„Wenn du Frieden willst“

So lautet der Titel eines Artikels in der aktuellen Weltwoche vom 26. Juni 2014. Der lesenswerte Beitrag endet mit dem Zitat „Si vis pacem, para bellum“ oder:
Wenn du Frieden willst, bereite dich auf den Krieg vor“.

Angeblich verstehe ich nicht viel von Satire. Deshalb lese ich nun weniger Zeitschriften wie Nebelspalter, Der Postillon, Eulenspiegel oder Titanic und schaue weniger Satiresendungen wie Giacobbo & Müller, die Heute-Show oder die Anstalt.
Dafür lese ich jetzt mehr realistische Berichterstattungen wie sie die Weltwoche schreibt. In der Weltwoche lese ich, dass man sich auf den Krieg vorbereiten muss, wenn man Frieden will.

In einer Kolumne schreibt eine Journalistin über Selbstjustiz. Ein mutmasslicher Vergewaltiger wird von jemandem aus der Opferfamilie erstochen. In einem ähnlichen Fall wurde die Mutter, die ebenfalls Selbstjusitz ausübte, nach nur drei Jahren Haft wieder entlassen.
Dann im hinteren Teil der Weltwoche eine Reportage über die Terrorgruppe Isis mit dem Titel „Unsere Antwort ist Krieg„.

Wer seinen Ärger und seinen Frust mit Satire abbauen kann, ist nachher zufrieden und tut niemandem weh.
Wem es verboten wird, sich satirisch zu äussern, findet in der Weltwoche einen Ersatz.
Ich will ja nur Frieden!

Simon Jacoby ist ein Kiffer und Weltwochen-Leser

Sie kennen Simon Jacoby nicht? Macht nichts, ich kenne ihn aucht nicht!
Simon Jacoby (25) hat in der Weltwoche unter der Rubrik „Darf man das?“ folgende Leserfrage gestellt:

„Darf man aus dem Weltwoche-Cover Filter für den Joint basteln? Die Umschlagsseite hat eben die perfekte Dicke.“

Dass die konservative Wochenzeitschrift diese abstruse Frage überhaupt abdruckt, finde ich einfach nur spitze. Die amüsante Antwort dazu gibt der Komiker Andreas Thiel.
Diesen Simon Jacoby musste ich natürlich kurz googlen. Der bekennende (?) Kiffer ist SP-Mitglied in Adliswil. Ich weiss nicht, was schlimmer ist. Ein weltwochenlesender Sozi zu sein oder ein kiffender Politiker.
Für mich als liberal-konservativer Bürger gehört die Weltwoche zur Pflichtlektüre. Ich bin ihr immer dankbar, wenn ich neben den haarsträubenden Berichten etwas zum Schmunzeln finde.

Und ich finde es einfach nur geil, wie sich die Jung-Sozis immer wieder in Szene setzen können und zu meinem Schrecken oder zu meiner Belustigung sogar noch gehört werden.
So wie sie mit der 1:12 Abzocker-Initiative drei Wirtschaftsbosse halbnackt in der Öffentlichkeit lächerlich machten. Von dieser Story hörte ich aber erst, als einer dieser drei Herren tatsächlich wegen Ehrverletzung klagte und schliesslich vor Bundesgericht unterlag.

Ein weltwochenlesender und kiffender Sozi ist mir immer noch lieber als eine humorlose und vergraute Liberale.

Werden Sie von Ihrer Krankenkasse schikaniert?

Seit ich über meine negativen Erfahrungen mit der Krankenkasse Concordia schreibe, höre ich unglaubliches! Dies betrifft nicht die Krankenversicherung Concordia direkt, aber die Krankenkassen im Allgemeinen.
Gerade ältere oder kranke Personen werden möglicherweise von ihrer Krankenkasse gezielt schikaniert, nicht beachtet und so zu einem Wechsel gedrängt.
Kostengutsprachen werden gezielt verspätet ausbezahlt, Telefone werden in eine Warteschleife umgeleitet und die Post wird erst Tage später erledigt.

Sollten diese massiven Anschuldigungen der Wahrheit entsprechen, wäre das ein Skandal. Gerade jetzt, wo die Einheitskasse im Gespräch ist, können sich die privaten Schweizer Krankenkassen nicht leisten, negativ in den Schlagzeilen zu erscheinen.
Sollte sich aber bewahrheiten, dass teure Versicherte gezielt schikaniert werden, gehört das an die Öffentlichkeit um die schuldigen Krankenkassen zu rügen.

Unethisches Verhalten muss bestraft werden. Gerade kranke und alte Menschen müssen geschützt werden und es geht nicht an, dass diese Menschen schikaniert werden.

Verschieden Kanton haben schon Schwarze Listen eingeführt und sperren so Tausende von Menschen den Zugang zum Gesundheitssystem.
Jetzt schikanieren die Krankenkassen noch kranke und alte Menschen.
Wo soll das denn noch alles hinführen?

Wehren Sie sich gegen diese Ungerechtigkeit!
Melden Sie sich bei mir.