Weihnachtszeit ist Spendenzeit

Heute spendete ich etwas ganz persönliches von mir – mein Blut!
Hoffentlich hilft diese Blutspende einem Patienten und wird nicht für Kosmetika verwendet. Obwohl mir der Gedanke gefällt, ein paar Omis mit meinem Blut die Falten wegzuzaubern.
Anfangs Jahr erhielt ich die Diagnose zu viel Eisen im Blut zu haben, das sich mit der Zeit in den Organen ablagern könnte. Die Anweisung eines weissen Kittelträgers, regelmässig Blut zu spenden, nahm ich sehr ernst und unterschritt innerhalb eines halben Jahres sogar den unteren Ferritin-Grenzwert massiv. Sogar während meiner Fastenzeit liess ich mir die rote Körperflüssigkeit abzapfen!
Wie so oft  habe ich es übertrieben..

Max_Blutspenden
Selfie beim Blutspenden

Staatsanwaltschaft kriminalisiert junge Frau wegen Schlüsselanhänger

Am Flughafen Zürich wird einer jungen Frau ihr Schlüsselanhänger abgenommen. Obwohl sie viele Jahre mit dem kugelschreibergrossen Metallstift ungehindert reisen konnte, beschlagnahmte die Polizei den sogenannten Kubotan.
Ein paar Tage später wurde sie von der Staatsanwaltschaft zur polizeilichen Einvernahme vorgeladen. Ihr wurde vorgeworfen, vorsätzlich eine Waffe getragen zu haben ohne Waffenschein. Die Folge war eine Busse von Fr. 300.-, die Verfahrenskosten von Fr. 700.- sowie die Anwaltskosten. Mit dem aber nicht genug!

Strafregistereintrag wegen „Schlüsselanhänger“

Die absolute Frechheit der Staatsanwaltschaft ist aber, dass diese Frau jetzt wegen diesem Schlüsselanhänger einen Eintrag im Strafregister hat. Angeblich handelte diese Frau vorsätzlich, also mit böswilliger Absicht. Dabei erhielt sie diesen Schlüsselanhänger vor 23 Jahren zur erfolgreichen Absolvierung eines Selbstverteidigungskurses für Frauen geschenkt. Zu dieser Zeit gab es noch gar keine Waffengesetz. Und auch heute wird dieser Kubotan weder im Gesetz noch in der Broschüre zum Gesetz erwähnt!

Einmal mehr ein Fall, wo die Staatsanwaltschaft unschuldige Menschen wegen Banalitäten kriminalisiert!

Strafregistereintrag wegen diesem Schlüsselanhänger
Strafregistereintrag wegen diesem Schlüsselanhänger (Bild: Kassensturz, srf.ch/konsum)

 

 

„Drecksau“ kostet Fr. 100.- Busse

In der NZZ vom 15. November 2014 steht, dass ein Mann eine Sozialarbeiterin mit folgenden Kraftausdrücken beschimpfte:

– „miesi Drecksau“
– „huere Juschtizschlampe“

Ein Gericht verurteilte ihn daraufhin mit Fr. 100.- Busse

Das Bezirksgericht Zürich verurteilte mich mit Fr. 1’000.- (tausend Franken) Busse weil ich eine 55-jährige Frau als Omi bezeichnete.
Ich werde mich in Zukunft hüten, solche abfällige Bemerkungen über ältere Damen zu machen und höchstens noch „Drecksau“ sagen…

Somit könnte ich mir auch noch leisten, einen Richter zu verprügeln, was nur Fr. 500.- kostet…