Tratsch.ch begrüsst die A-Plus Reinigungen auf diesem Blog!

Die Reinigungsfirma A-Plus AG schafft es tatsächlich auf meinen Blog. Diese Woche behinderten mich bereits zwei Firmenfahrzeuge von A Plus beim parkieren. Wer einmalig auf meinem Parkplatz parkiert, bekommt einen einmaligen Beitrag. Ich schreibe jedes Mal darüber, wenn jemand auf meinen Parkplatz parkiert oder mich beim parkieren behindert. Die Reinigungsfirma A-Plus hat jetzt die Ehre auf meinen Blogs zu erscheinen.

Es ist noch nicht so lange her, da spamte mich eine Firma fast täglich zu. Und bei jedem Spam-Mail schrieb ich über die Firma, bis diese bei Google immer weiter nach unten rutschte. Es ging sogar so weit, dass mich die Firma vor Gericht zog und kläglich scheiterte. Die Firma musste das ganze Gerichtsverfahren und alle Anwälte bezahlen. Ob es die Putzfirma A-Plus auch so weit kommen lassen will? Ich bin gespannt, wie oft mich die putzigen Mitarbeiter von APlus noch zuparkieren.

Das Fahrzeug von A-Plus Reinigungen auf meinem Parkplatz:

Und nochmals ein Fahrzeug der Reinigungsfirma A-Plus AG

So geht man mit Arroganz und Besserwisserei um

Es mag Menschen und Firmen geben, die verhalten sich arrogant und wissen alles besser. Ein Bauhandwerkerportal meinte z.B. mir meine Domain renovera.ch wegzunehmen. Dank teuer bezahlten Firmenanwälten ist es der Firma auch tatsächlich gelungen, gratis an die Domain zu kommen. Doch was war der tatsächliche Preis dafür? Die Firma hat nämlich die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Nach meiner Niederlage erstellte ich ein Portal unter dem Namen renovero-kritik.ch und veröffentlichte dort Konkurrenten zu Renovero. Seit Jahren belege ich bei Google den zweiten Platz, gleich nach Renovero.ch.

Renovero: gewonnen und doch verloren!

Arrogante Besserwisser, die mir blöd kommen, bezahlen langfristig einen hohen Preis.

Umweltfreundliches Marketing – so geht’s

Plakate, Flyer, Aufkleber, Kugelschreiber: Auch im Zeitalter der Digitalisierung setzen viele Unternehmen auf Offline-Werbung, denn diese spielt für die Kundenakquise und -bindungen immer noch eine wichtige Rolle. Allerdings sind Online-Anzeigen und Pop-up-Fenster deutlich umweltfreundlicher als Flyer und Plakate, die irgendwann im Müll landen. Wie kann es Unternehmen gelingen, auch beim Einsatz klassischer Werbeformate umweltbewusst zu handeln?

Viele Unternehmen kommunizieren ihr Umweltbewusstsein nach aussen mit dem Ziel, ein positives
Image aufzubauen und dadurch langfristig Neukunden zu gewinnen. Denn den Verbrauchern ist es
zunehmend wichtig, dass Unternehmen nachhaltig und umweltbewusst agieren. Sei es durch faire
Produktionsbedingungen, Upcycling oder die Verwendung von biologisch abbaubaren
Materialien. Auch die fürs klassische Marketing verwendeten Produkte lassen sich umweltfreundlich
produzieren.

Prioritäten setzen

Bei der Produktion klassischer Werbematerialien wie Flyer, Broschüren, Sticker und Plakate wird
nicht nur viel Energie verbraucht, sondern das verwendete Papier landet auch früher oder später im
Müll. Unternehmen, die sich nachhaltiges Handeln zum Ziel gesetzt haben, sollten deshalb beim
Offline-Marketing Prioritäten setzen. Flyer mit Aktionsangeboten oder Gewinnspielen werden
schliesslich nur für einen bestimmten Zeitraum benötigt. Bisherige Erfahrungswerte helfen zu
kalkulieren, in welcher Stückzahl die Werbemittel tatsächlich benötigt werden. Eine hohe
Druckauflage ist allerdings meist ressourcensparender als eine mit geringer Stückzahl.

Recyclingpapier verwenden

Flyer und andere Printprodukte müssen nicht zwangsläufig aus Hochglanzpapier bestehen, der Druck
sieht auch auf umweltschonendem Recyclingpapier sehr ansprechend aus. Bei print24 können Kunden ihre Flyer unter anderem auf Recyclingpapier drucken lassen. Die Fasern des Recyclingpapiers bestehen zu 100 % aus Altpapier. Im Vergleich zur Produktion von Frischfaserpapier wird für die Herstellung von Recyclingpapier 70 % weniger Wasser und 60 % weniger Energie benötigt. Auch für das Klima ist die Verwendung von Recyclingpapier positiv: Mit einer Tonne Recyclingpapier lässt sich gegenüber Frischfaserpapier die gleiche Menge CO2 einsparen, die ein Auto im Durchschnitt auf 1’000 Kilometer ausstösst.

Plastik vermeiden

Auch bei anderen Werbeartikeln können sich Unternehmen für nachhaltige Materialien entscheiden.
Eine Alternative zu herkömmlichen Merchandising-Artikeln aus Kunststoff, zum Beispiel zu
Plastikbechern oder Kugelschreibern, sind umweltfreundliche Werbeartikel aus recycelbaren oder
zumindest biologisch abbaubaren Materialien. Jutebeutel aus Bio-Baumwolle statt Plastiktüten,

Kugelschreiber aus biologisch abbaubarem Bambus und Trinkbecher aus Glas sind nur einige
Beispiele dafür.

Gutes Online-Marketing betreiben

Zwar ist Offline-Werbung weiterhin wichtig, nichtsdestoweniger lohnt es sich für Unternehmen, sich
mit gutem Online-Marketing auseinanderzusetzen. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Wer
Internetwerbung schaltet, ist nicht nur am Puls der Zeit, sondern handelt auch sehr
umweltfreundlich. Am nachhaltigsten ist ein Marketing-Mix aus digitalen und mit Bedacht gewählten
klassischen Werbemassnahmen.


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