Calmy-Rey-Blog: „Wer stoppt diese Frau?“

Nach meinem Bericht zur Alt-Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, wurde mir ein Link zu einem älteren Artikel in der Schweizerzeit zugeschickt.
Dort wird der mittlerweile nicht mehr betriebene Blog www.calmy-rey-blog.ch erwähnt, der sich kritisch mit der damaligen Aussenministerin auseinandersetzte.
Dem mittlerweile schweizweit bekannten Anwalt Hermann Lei liegen zwei Schreiben des Rechtsdienstes EDA vor.
In diesen Schreiben wurden die Betreiber dieses kritischen Blogs massiv unter Druck gesetzt.
Es wird sogar von „Säuberungsaktionen mit Drohungen und Einschüchterungen“ gesprochen, die das Departement durchführte.

Eine Klage wurde aber nie eingereicht.
Satire muss erlaubt sein – auch die Kritik an einer Politikerin.
Auch wenn ich den Titel nicht so reisserisch aufmachen würde.

Wieso kommt mir das irgendwie bekannt vor?
Illegale Säuberungsaktionen um die kritsche Stimme eines Bürgers zum Verstummen zu bringen.
Das Ganze mit einer gezielten und strafbaren Falschanschuldigung mit stundenlangem Verhör um den Willen ganz zu brechen.


Calmy-Rey-Blog.ch
Calmy-Rey-Blog.ch

Satire: geschlagene Calmy-Rey

Vor vier Jahren war Frau Calmy-Rey Bundesrätin und somit oberstes Regierungsmitglied der Schweiz.
Als Sie endlich nach monatelangen Verhandlungen zwei entführte Schweizer aus Ghadhafis Klauen befreien konnte, würde sie doch prompt von einem westschweizer Satiremagazin als geschlagene „Gewinnerin“ gezeichnet.
Das libysche Regime erstellte sogar unter einer eigens eingerichteter Website Frau Micheline Calmy-Rey als „altes Weib“ dar. Die Bilder, die immer noch im Internet auftauchen, erspare ich Ihnen hier.

Calmy Rey
http://www.vigousse.ch

Satire: Blocher als Vogelscheuche

Glauben Sie, man darf in einer Satiresendung einen Politiker als Vogelscheuche zeigen?
Kein geringerer als Christoph Blocher wurde 2005 in der Diskussionssendung „Infrarouge“ von einem Karikaturist als Vogelscheuche gezeichnet, was ein paar Sekunden im Fernsehen zu sehen war.
Seine Frau „Königin Silvia“ verlangte daraufhin, sofort diese Passage zu löschen. Der Fernsehsender weigerte sich. Blocher drohte mit einer Klage.

Daraufhin wurde das Bild von der Vogelscheuche Landauf Landab gezeigt und diskutiert.
Es kam zu einem Multipikationseffekt dieses Negativbildes.

Selbstverständlich verzichtete Blocher auf eine Klage, das Bild wurde ausgestrahlt.
Und noch heute können wir uns über diese Geschichte mit Blocher als die Vogelscheuche freuen.
„Königin Silvia“ sei dank…

Christoph Blocher Vogelscheuche