Blamieren oder kassieren: So funktioniert der Domainhandel!

Domainnamen kann man kaufen und verkaufen. Doch das sehen nicht alle so. Oft sind es sogar „Computerfachleute“ die den Wert einer Domain nicht einschätzen können. So schrieb mir Herr André Walser vom Computerhaus Walser, meine Preisvorstellung wäre  „unrealistisch„, als ich ihm den Preis von Fr. 1’500.- für die Domain discofox.ch nannte. Weiter schrieb mir Andre Walser, der auch als Tanzlehrer bei homeofdance.ch tätig ist, dass ich zur Vernunft kommen und ihm die „Domäne“ übertragen soll. Abschliessend schrieb mir Herr Walser dann noch folgendes:

Ich sehe, erst gross abkassieren wollen und wenn man erwischt wird,
nicht die Grösse es zuzugeben.

Ich überlasse jedem selber, was man von solchen Leuten halten soll. Ich jedenfalls würde bei so jemandem weder einen Onlineshop erstellen lassen, noch einen Tanzkurs besuchen. Vielleicht liegt es auch an seinem südländischem Temperament, aber selbst Latinos haben einen Funken Anstand und Respekt. Aber vielleicht hat er mit dieser Macho-Masche Erfolg bei Frauen, wer weiss. Ich jedenfalls halte mich von solchen Menschen fern, die mich blöd anmachen. Mit seinem „gross abkassieren wollen“-Spruch hat sich André Walser ganz schön blamiert.

André Walser – Computerhaus Walser – HomeofDance

 

„Downsizing“ ist der schlechteste Film aller Zeiten

Der Trailer zum Film „Downsizing“ ist lustig und unterhaltsam. Der Film die reinste Katastrophe. Ich habe seit Jahren keinen schlechteren Film gesehen als diesen, dabei finde ich die Idee der Verkleinerung von Menschen spannend und für einen unterhaltsamen Film bestens geeignet.

Die „Verkleinerungs“-Wissenschaftler sprechen davon, die Menschheit innert 200-300 Jahren zu verkleinern. Nach 15 Jahren schauen sie das Projekt als gescheitert an, weil sich in dieser Zeit „nur“ 300 Millionen Menschen (3%) verkleinern liessen. Eine Frau lässt sich im letzten Moment nicht verkleinern weil man ihr die Haare abrasierte. Es mag ja schon sein, dass Frauen viel auf Ihre Haare geben, aber wenn man sich dauerhaft auf 12cm verkleinern lässt, sind die Haare doch das kleinste Problem. Finger- und Fussnägel sind natürlich im Film kein Problem, aber die Haare (ausser den Schamhaaren) müssen weg!

Die Hauptdarsteller geben ihr letztes Geld aus um sich verkleinern zu lassen, aber eine Dissidentin wird nicht etwas eingesperrt, sondern zur Strafe verkleinert und nach Amerika gesendet. Die anderen 15, teuer verkleinerten Dissidenten, sterben an den Folgen des Transportes.

Viele lassen sich wegen dem Geld verkleinern. USD 100’000 sollen im Verkleinerungsland USD 10 Millionen wert sein – also das 100fache. Im Verkleinerungsland kostet aber alles 100mal weniger als in der realen Welt. Was zählt jetzt?

Im Verkleinerungsland gibt es Putzfrauen die den Boden saugen und Busfahrer – in welcher Zukunft gibt es keine Bodensaugroboter und selbtsfahrende Busse?

Die Dissidentin betreut eine schwer kranke Mitbewohnerin und versorgt sie mit Schmerzmittel. Als diese stirbt, sagt sie lapidar, dass sie ihr vielleicht zu viele Tabletten gegeben hätte, sie aber mit einem Lächeln im Gesicht gestorben wäre. An ein paar Schmerztabletten stirbt man nicht so schnell. Es ist einfach nur peinlich, wenn man den Tod eines Menschen ins Lächerlich zieht.

Nach einer erotischen Nacht fragt die asiatische Dissidentin den Hauptcharakter, ob das jetzt ein Liebesfick oder ein Mitleidfick gewesen wäre. Über Minuten diskutieren sie über die Fick-Szene – total peinlich.

Der Film verliert sich total und wirkt zusammenhangslos. Mit über 130 Minuten ist er auch zu lange. Szenen aus dem Trailer kommen im Film nicht mehr vor. In vielem wird man im Ungewissen gelassen. Warum muss der Hauptcharakter von der Villa in eine kleine Wohnung umziehen, wenn er doch 5 Millionen (die Hälft von 10 Millionen – wegen der Scheidung) hat und alles 100mal billiger ist! Warum gibt es ein Slum, wenn sich nur reiche Leute eine Verkleinerung leisten können und das Geld im Verkleinerungsland 10’000 mehr Wert hat?

Am Ende reden sie vom Weltungergang, der unmittelbar bevorstehen würde. Doch ob dieser in 1 Tag oder 1’000 Jahren kommt, weiss niemand. Der Film ist total politisch und unlogisch. Statt einen unterhaltsamen Abend, ärgert man sich nur die ganze Zeit über soviel Unsinn.

Downsizing: Lustiger Trailer – schrecklicher Film

Bitcoins oder Onlinecasino?

Wie fast alle, bin ich vor ein paar Wochen auf den Bitcoin-Hype aufgesprungen. Als der Bitcoin die magische grenze von USD 10’000.- übersprungen hatte, dachte ich, dass es jetzt nur noch runter gehen kann. Manche Experten behaupteten Anfang 2017 sogar, dass die Obergrenze bei USD 5’000.- pro Bitcoin liegt und gar nicht höher gehen kann. In einem Youtube-Video von 2010 kauft sich jemand online eine Pizza und bezahlt mit Bitcoins die damals gerade mal 30 Cents kosteten. Und letzte Woche sass ich vor dem Bildschirm und schaute zu, wie sich der Bitcoin innerhalb von einer halben Stunde um USD 1’000 auf fast USD 18’000.- verteuerte. Nur Minuten später crashte er um über 20% auf USD 13’000.-. Wer sich heute Bitcoins kauft und in seine Wallet legt, ist in ein paar Jahren vielleicht reicher. Das Problem mit dem Bitcoin ist heute aber, dass diese über Zertifikate und Futures gehandelt werden und man die Coins gar nicht besitzt. Die Kryptowährungen sind heute reine Spekulationsobjekte und in keinster Weise eine Währung in der man etwas bezahlt. Ähnlich wie bei der Dotcom-Blase um die Jahrtausendwende gibt es bei den meisten Kryptowährungen kein Geschäftsmodell, das jetzt funktioniert. Ein Coin, der eine Partnerschaft mit einer Kreditkartenfirma oder einem grossen Softwarehersteller bekannt gibt, dessen Kurs kann sich innert Tagen verzehnfachen. Doch einige Cryptocoins haben schon zu viel versprochen und sind nach dem Hype mit einem Totalverlust aufgeschlagen. Ganz zu schweigen von den ständigen Cyberattacken auf Kryptobörsen und den enormen Energieverschleiss bei der  Herstellung und Transaktionen der Coins.

2010: 10 Bitcoins für USD 3.-

Ärgern Sie sich jetzt aber nicht. Die zehn Bitcoins im Wert von damals USD 3.- sind heute USD 170’000.- wert. Wer nicht auf einzelne Coins spekulieren will, investiert in Cryptocoin-Fonds. Das ist analog eines indexierten ETF und bildet die stärksten Kryptowährungen im Markt ab. Aber auch hier: Seien Sie vorsichtig, der Markt ist überhitzt und könnte sich bald korrigieren.

Wer zocken will, geht ins Onlinecasino

Wer die Welt der Kryptowährungen verstehen will, kann sich mit seinem Spielgeld vielleicht einen Bruchteil eines Bitcoins kaufen. Er soll sich aber nicht wundern, wenn der Totalverlust eintritt, denn Kryptowährungen sind nicht reguliert und reines Phantasiegeld. Wer mit seinem Spielgeld zocken will, geht am einfachsten in ein Onlinecasino. Mit etwas Wissen und Können kann man bei Blackjack Geld gewinnen. Wer Glück im Leben hat, hat meistens auch Glück im Roulette. Auch Spielautomaten kann man in einem Online-Casino spielen. Viele Casinos im Internet offerieren auch einen grosszügigen Startbonus, damit der Einstieg etwas leichter fällt. Wichtig ist natürlich immer, dass man nur mit so viel Geld spielt, wie man auch bereits ist zu verlieren. Denn der Besuch in einem Casino oder Onlinecasino muss in erster Linie Spass machen. Man sollte sich über einen Gewinn freuen und einen Verlust verkraften können. Und wer weiss, vielleicht gibt Ihr Lieblingscasino ja auch einen Casinocoin heraus.

Bitcoinkurs

Die grünen Balken zeigen einen steigenden Kurs an, die roten Balken einen sinkenden. Fast wie beim Roulette, nur dort setzt man entweder auf rot oder schwarz – grün ist nur die Null.

Innerhalb von drei Monaten verdreifachte sich der Bitcoin. Ende 2017 könnte der Kurs schon bei USD 20’000.- stehen und Ende 2018 bei USD 50’000.-. Es kann aber auch gut sein, dass der Bitcoin wieder auf USD 10’000.- fällt. Dass der Bitcoin komplett wertlos wird, glaube ich nicht. Der Bitcoin ist das, was die .com bei Domains ist. Der Bitcoin ist auch die Einstiegswährung in andere Kryptowährungen. In Zukunft werden aber neue Coins auf den Markt kommen, die einfacher zu programmieren sind, weniger Strom verbrauchen und schneller sind.