Doris Leuthard – schöne Augen, schlechte Ohren

Mein Beitrag über Doris Leuthard macht auf meinem Blog 20% der Besucher aus und ist somit mein Quotenschätzeli.
Goolge gibt einem beim Eintippen von Doris Leuthard sofort weitere Vorschläge, so z.B. „Augen“ oder „Ehemann“. Aha, also dann will ich Ihnen mal diese interessanten Infos nicht vorenthalten:
Doris Leuthard lernt ihren heutigen Ehemann Roland Hausin an einem Disco-Fest auf dem Lande kennen; sie ist damals 17, er 20 Jahre alt. Schweizer Illustrierte

Und zu den Augen von Doris Leuthard habe ich folgendes rausgefunden:
Ein lustiger* Liedermacher singt doch tatsächlich ein Lied über die schönen Augen von Doris Leuthard.
Die Kritiken vom Appenzeller Volksfreund über den Bezirksanzeiger, das Toggenburger Volksblatt, den Fricktaler Bote, den Muttenzer Anzeiger bis hin zum Waldenburger Anzeiger sind durchwegs positiv.
Hoffentlich hat Doris Leuthard schlechte Ohren, wenigstens bei diesem Lied!


* In der Eigenwerbung schreibt er vom „witzigsten Liedermacher der Schweiz“!
www.fredyschaer.ch

Die Post und Starbucks auf meiner Wellenlänge

Das schöne an der Post ist, dass es hinter dem Postschalter meistens jemanden gibt, der noch eine schlechtere Laune hat als ich.
Bei der Post fühle ich mich so irgendwie unverkrampft, ich muss nicht gross guten Tag, bitte oder danke sagen.
Briefmarken und eingeschriebene Briefe erhöhen meine Stimmung meistens auch nicht sonderlich.
Nur dass die Post jetzt auch Bademittel verkauft, entlockte mir heute ein kleines Schmunzeln.

Kaffee, bequeme Sitze, nette Leute, gratis Zeitung und Internet – das sind die Dinge die mir Freude bereiten bei Starbucks. Zudem freundliches und aufgestelltes Personal, die schnell meine Bestellung abwickelt – so fühle ich mich wohl und verstanden.

So wie ich mich manchmal auf der Post frage, wie machen die das nur, wie halten die das den ganzen Tag aus,
frage ich mich bei Starbucks, wie können die den ganzen Tag so aufgestellt und freundlich sein und Spass bei der Arbeit haben?

Was denken Sie, was ist einfacher?

 

Roger Köppel – Treffen mit Jungunternehmern – vor Redaktionsschluss

Klar bin ich schon seit Jahren Fan der Weltwoche und insbesondere von Roger Köppel, dem Chefredaktor.
Seine spitze Feder, sein geschliffenes Mundwerk und das kritische Hinterfragen der Politik und Gesellschaft faszinieren mich immer wieder aufs neue.

Am Dienstag besuchte uns Roger Köppel anlässliche eines Jungunternehmer-Anlasses im Inkubator Bluelion in Zürich.
Seine Rede vor rund 30 Jungunternehmern war ein rhetorischer Hochgenuss und gespickt von Pointen und Anekdoten. Nach seiner feurigen Rede stand er dem Publikum noch rund eine Stunde für Fragen zur Verfügung welche er alle interessiert und ausführlich beantwortete.

Man merkte, dass es Roger Köppel ein Herzensanliegen war, auf die brennenden Fragen der Jungunternehmern einzugehen. Auf meine Frage, wem er mehr bezahle, den Informanten oder den Rechtsanwälten, sagte er, dass die Weltwoche noch nie für Informationen Geld bezahlt hätte. Und für Rechtsanwälte müsse die Weltwoche auch kein Geld ausgeben, da alle Artikel sauber recherchiert werden und man sich immer die Frage stellt, ob man das Problem richtig erkannt habe und die Wahrheit ist.

Es ist ihm hoch anzurechnen, dass sich Roger Köppel für das Jungunternehmertum interessiert und sich viel Zeit für eine ausführliche Diskussion genommen hat.
Als sich um 21 Uhr alle schon beim Apéro befanden, verabschiedete er sich still beim Veranstalter mit den Worten: „ich geh‘ noch auf die Redaktion, wir haben Abschluss“.