Der kluge Wechsel der Krankenkasse

Ich war fast 40 Jahre bei der gleichen Krankenkasse versichert, nur um am Ende festzustellen, dass es dieser Krankenkasse egal war.
Selber schätze ich mich nicht als „Risiko-Kunde“ ein, verursache also weniger Kosten als ich Prämien einzahle.
Immerhin bezahlte ich über Fr. 5’000.- pro Jahr an Prämien ein, hochgerechnet also ca. Fr. 100’000.-. Es hätte auch noch eine eine Viertelmillion Franken dazu kommen können…

Als Student arbeitete ich Anfang der Nullerjahre in Zürich bei einer Krankenkasse – für mich war es damals ein Tollhaus.
Ich sah nicht alles, dafür hörte ich umso mehr. Da wurde mehr geflucht als in meiner ganzen Militärkarriere bis hin zum Offizier. Nur gab es dort, im Gegensatz zum Militär, einen realen Feind – und der hiess Kunde

Kürzlich im Bekanntenkreis: „Wir haben eine neue interne Weisung erhalten, sogenannte B-Kunden nicht sofort zu bedienen. Telefonanrufe also nicht abnehmen und Emails länger nicht zu beantworten.“ Der Sinn sollte darin bestehen, dass Kunden, die mehr Kosten als Prämieneinnahmen verursachen, zu vergrämen und zur Kündiung zu bewegen.

Wieder kürzlich im Familienkreis: „Nach meiner Pensionierung brauche ich eine Unfallversicherung. Ich wurde aber von meiner Krankenkasse nicht beraten und
nicht über die möglichen Unfallversicherungen und Unfallzusatzversicherungen informiert. Meine Anfrage per Email blieb bis jetzt auch unbeantwortet…“

Was haben diese drei Geschichten miteinander zu tun? Schlechter Kundenservice bei Krankenkassen! Wie können Sie darauf reagieren?
Wechseln Sie zu einer günstigen Krankenkasse die sehr guten Service anbietet!

Noch nie war es einfacher, die Krankenkassenprämien online zu vergleichen und auch die Bewertungen der Kundenzufriedenheit zu prüfen.
Die Grundversicherung ist bei jeder Krankenkasse identisch. Bestehende Zusatzversicherungen können Sie bei der bestehenden Krankenkasse belassen.
Kündigen Sie niemals eine Zusatzversicherung, ohne vorher bei der neuen Krankenkasse die schriftliche Bestätigung erhalten zu haben!

Zwei Fälle sind mir bekannt, wo man jahrzehntelang viel Geld für Zusatzversicherungen ausgab, diese nie benötigte und dann kündigte.
Ein halbes Jahr später wollte man die Zusatzversicherung dann doch wieder, was die Krankenkasse diesen Personen aber dann nicht mehr offerierte!
Oder warum bezahlt eine 90jährige Person das Leben lang Prämien für die Privatversicherung, um dann kurz vor dem Pflegefall auf Allgemein zu wechseln?

Ich habe keinen Einfluss, ob Sie gesund oder krank sind.
Ich kann Ihnen nur sagen, vergleichen Sie Ihre Krankenkassenprämien und sparen Sie wo es nur geht!
Der Krankenkasse sind Sie egal, auch wenn Sie 40 Jahre lang gesund sind und Prämien bezahlen.

Fordern Sie Ihr Recht ein auf tiefe Krankenkasse-Prämie und auf eine seriöse und anständige Behandlung!
Am besten erledigen Sie die Korrespondenz mit Ihrer Krankenkasse immer schriftlich.
Kündigen Sie nicht voreilig eine Zusatzversicherung und holen Sie verschiedene Offerten für die Grundversicherung sowie für Zusatzversicherungen ein.

Vergleichen Sie Ihre Prämien und sparen Sie Ihr Geld für wichtigeres im Leben!
Mein Tipp: krankenkasse-vergleich.ch

Auch nach dem Fasten täglich in Bewegung bleiben

Für meine 40-tägige Fastenzeit habe ich mir extra einen Schrittzähler gekauft, um täglich mindestens 10’000 Schritte zu gehen und meinen Kalorienverbrauch zu berechnen. Dies motivierte mich auch öfters zu Fuss in die Stadt zu laufen und nicht das Tram oder sogar das Auto zu benutzen. Er erstaunte mich, wie schnell ich zu Fuss unterwegs war und was ich beim Laufen alles Neues entdecken konnte. Da ich während dem Fasten nicht ins Fitnesscenter ging, brauchte ich für die extra Laufstrecke nicht einmal mehr Zeit für Sport als sonst.

Am Morgen stieg ich meistens für eine Stunde auf den Hometrainer und las dabei die Zeitung. Am Nachmittag nahm ich mir bewusst eine Stunde Zeit, um  im Wald zügig spazieren zu gehen und die frische Luft und die Sonne zu geniessen. Nach diesem stärkenden Waldlauf konnte ich wieder voller Energie im Büro weiterarbeiten.

Dank dieser regelmässigen Bewegung hatte ich viel weniger Rückenschmerzen und Verspannungen im Nackenbereich. Im letzten Grossraumbüro, wo ich arbeitete, klagten viele Mitarbeiter immer wieder über Rückenprobleme. Dabei wunderten sie sich nicht, dass sie praktisch den ganzen Tag still und ohne Bewegung auf ihrem Bürostuhl sassen. Mein Tipp dazu ist, dass man sich, gerade bei Büroarbeiten, immer wieder vom Stuhl erheben sollte um ein paar Schritte zu gehen oder auch mal eine kurze Rückenübung zu machen. Ein paar ganz gute Gymnastikübungen fürs Büro habe ich auf dem Gesundheitsportal Paradisi gelesen.

Neben der regelmässigen Bewegung finde ich auch Dehnübungen für den Rücken sehr gut. Die angespannten Muskeln werden dadurch gestreckt und gelockert. Ein verkürzter Muskel kann Schmerzen verursachen und die ganze Körperhaltung beeinträchtigen. Meine wöchentliche Massage möchte ich zwar nicht missen. Früher musste ich aber zur Massage um die Schmerzen kurzfristig loszuwerden. Heute gehe ich zur Massage um mir etwas Schönes zu gönnen und meine Selle baumeln zu lassen.

Wer sich Zeit für seine Gesundheit und für Bewegung nimmt, hat einfach mehr Freude am Leben. Probieren Sie es auch!

40 Tage Fasten

Nach 40 Tage Fasten habe ich es endlich geschafft! Nach meinen drei letztjährigen Fastenwochen, wagte ich mich an eine etwas längere Fastendauer. Ich liess mich dabei von Timm Kruse (40 Tage fasten) inspirieren.
In diesen 40 Tagen habe ich komplett auf feste Nahrung verzichtet und nur ungesüsste Getränke wie Tee, Zitronenwasser sowie dünne Suppe zu mir genommen. Ich verzichtete auch bewusst auf verdünnte Fruchtsäfte, Milch oder Honig um den Insulinspiegel tief und die Fettverbrennung am Laufen zu halten. Nur am Wochenende gönnte ich mir eine mit Flohsamenschalen verdickte Gemüsesuppe.

40 Tage Fasten: 16 Kg Gewichtsverlust

In diesen 40 Tagen habe ich 16 Kg Körpergewicht verloren. Davon 9.5 Kg Körperfett und 4 Kg Muskelmasse was etwas mehr als 100’000 Kalorien entspricht. Pro Tag verlor ich also 400 Gramm Gewicht oder 2’600 Kalorien.
Das entspricht etwa meinem Grundumsatz von 1’800 Kalorien sowie zwei Stunden Sport pro Tag. Manchmal fuhr ich nur eine Stunde auf meinem Hometrainer und wanderte dafür am Wochenende 4-5 Stunden.
Momentan wiege ich 66 Kg bei einer Körpergrösse von 174 cm und somit 12 Kg weniger als bei meiner militärischen Aushebung vor 20 Jahren! Stolz bin ich auf meinen BMI-Index von unter 22 und meinen Körperfettanteil von unter 20%.

Nebenwirkungen von 40 Tagen Fasten

Ich hatte praktisch keine Nebenwirkungen vom Fasten. Ich hatte nie ein Hungergefühl, Kopfschmerzen, eine Fasten-Krise oder gar eine Fasten-Depression. Ich bereitete mich auch einen Monat auf diese lange Fastendauer vor und verzichtete auf Kaffee, Alkohol und Industriefood. Dafür erlebte ich auch keine spirituelle Erfahrung, Erleuchtung oder sonstigen esoterischen Kram, den man in den vielen Fastenbüchern lesen kann.
Mein Insulinspiegel war immer erstaunlich niedrig und stabil (unter 90 mg/dL), was ich auf den Verzicht von Zucker und Kohlenhydraten  zurückführe. Ein paar Mal sank nur mein Puls unter 40 Schläge pro Minute und der Blutdruck war meistens normal bei knapp unter 120/60.
Nur ein Mal wurde es mir nach einer Wanderung beim Bücken nach den Zitronen und schnellen Aufstehen schwindlig und schwarz vor den Augen.
Ab dem Tag 32 hatte ich manchmal in der Nacht Wadenkrämpfe, was ich auf den möglichen Mangel an Kalzium und Magnesium zurückführe oder vielleicht auch die etwas schlechtere Durchblutung der Beine. Die Einnahme von Vitaminpräparaten wie Vitamin B, Vitamin E und weitere waren für die lange Fastendauer sicher hilfreich und empfehlenswert. Zwei Tage vor Schluss fühlte ich mich etwas schwach und gereizt und freute mich auf den ersehnten Apfel zur Feier des Fastenbrechens.

Positive Erkenntnis aus 40 Tagen Fasten

Meine beste Erkenntnis aus 40 Tagen Fasten ist mit Sicherheit, dass man ein gefasstes Ziel mit viel Wille erreichen kann. Ich empfehle aber jedem, der länger als zwei Wochen fasten will, vorher selber mindestens eine Woche zu fasten und sich intensiv mit dem Fasten auseinanderzusetzen. Eine gesunde körperliche Verfassung gehört ebenso dazu. Ein Heilfasten bei Krankheiten sollte nur unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden.
Der Gewichtsverlust ist ein positiver Effekt beim Fasten. Ich verlor in diesen 40 Tagen 9.5 Kg Körperfett was 60% des gesamten Gewichtsverlustes entspricht. Die 4 Kg Muskelmasse konnte ich in Griff halten, indem ich täglich Sport trieb und aktiv war. Mein Muskelanteil am Gesamtgewicht erhöhte sich sogar von 40.3% auf 44%! Das nächste Mal würde ich die Oberarme noch aktiver ins Training miteinbeziehen und z.B. mit Nordic Walking Stöcken wandern gehen oder Kettlebell-Übungen machen. Während meiner Fastenzeit betrieb ich kein intensives Krafttraining, da ich komplett auf Kohlenhydrate verzichtete und mit der alleinigen Energiegewinnung durch Fettverbrennung nur Ausdauersport in Betracht zog.

Wie weiter nach der Fastenkur?

Ich werde auch in Zukunft möglichst auf leere Kohlenhydrate wie Zucker und Weissmehl verzichten und möglichst viel naturbelassene Lebensmittel essen. Die kürzlich entdeckten grünen Smoothies werde ich in meinen Essensplan miteinbeziehen und weiterhin eine proteinreiche Ernährung wie mit Magerquark, Hüttenkäse, Eier, Hülsenfrüchte, Poulet etc. bevorzugen.
Vielleicht werde ich auch das intermediäre Fasten von Mitternacht bis Mittag in meinen Tagesablauf einbauen oder sogar das wöchentliche Eintages-Fasten.

Ich empfehle jedem die Erfahrung von ein paar Tagen Fasten selber zu erleben und die positiven Erkenntnisse für ein gesundes und zufriedenes Leben zu nutzen.