Gesalzenes im Alpamare

Im Alpamare gibt es einiges an gesalzenem zu schmecken und zu sehen.
Erstens natürlich das herrliche Sole-Bad – soweit das Positive.

Das andere sind die gesalzenen Eintritts-Preise.
Der Eintritt am Samstag kostet für 4 Stunden Fr. 42.-, für Kinder Fr. 34.50
Die Tageskarte  am Wochenende kostet sogar Fr. 52.- und Fr. 42.- für Kinder.
Fairerweise muss man dazu aber noch sagen, dass man meistens mit irgendeiner Club-Karte
oder einem Mitgliederausweis 15% Rabatt erhält, man also für Kinder knapp Fr. 30.- bezahlt am Wochenende.

Zum Essen gibt es im Alpamare was das Fastfood-Herz begehrt:
Pommes mit Chicken-Nuggets, Pommes mit Hamburger, Pommes mit Schnitzel etc.
Die Pommes waren total versalzen und eine kulinarische Zumutung.
Für ein Kinder-Wasserpark mit den angeblich längsten Wasser-Rutschbahnen in Europa könnte
die Verpflegung der jungen Gäste schon etwas gesünder und ausgewogener sein.

Aber lasst euch von meinem Artikel nicht abschrecken und geniesst dieses Video hier.
Die Kids mögen auch richtig gemachtes Fastfood…

wwwPostfinance.ch auf Irrwegen

Wie 20 Minuten meldet, wird die Postfinance vermehrt von Internetpiraten mit Phising-Attacken angegriffen.
Dabei sollte mittlerweile jedem E-Banking User klar sein, dass keine Bank per Email nach einem Passwort anfragt.
Viel schlimmer finde ich aber, dass es die Post anscheinend nicht kümmert, dass es Domain-Namen gibt, die einem auch nur beim kleinsten Tippfehler zu möglicherweise betrügerischen Websites führen.

Haben Sie beim Eintippen auch schon mal den Punkt nach dem www vergessen?
Dann schauen Sie mal, wo Sie dann landen: wwwpostfinance.ch
Diese Domain wird pro Jahr über 7’000 Mal aufgerufen. Nicht auszumalen, wenn mal eine kriminelle Organisation
eine täuschend echte Postfinance-Homepage aufschaltet! Nachweis

Bei der Postfinance gibt es dafür Dutzende Beispiele:
postfinanc.ch
postfinanch.ch (Nachtrag: gelöscht)
postfinanche.ch (Nachtrag: gelöscht)
Suchen Sie doch mal selber bei der Domainbörse Sedo

Max Ruchti

 

Die verflixte 7

Gleich vorneweg: ich bin nicht abergläubisch.
Trotzdem würde ich gesellschaftlich „schwierige“ Zahlen nicht in meinen Firmennamen schreiben.
Die Zahl 13 wird nicht unbedingt mit dem grossen Glück in Verbindung gebracht und wenn möglich gemieden.
Etwas ähnliches hat es mit der Zahl 7 auf sich. Bekannt sind z.B.  die 7 Todsünden , das verflixte 7. Jahr oder ein Buch mit 7 Siegeln, um nur drei zu nennen.
In anderen Kulturen ist die 7 aber eine Glückszahl, so auch in Indien. Da werden die 7 Kühen verehrt oder man wechselt die Kaste in der 7. Generation.

Das dachte sich auch ein Inder, der sich mit einem Lieferservice mit dem Namen Seven National Food in Luzern selbständig machte.
Kürzlich bestellte ich an einem Sonntag (am 7. Tag sollst du ruhn und dich der Völlerei widmen…) für mich und meine Familie 5 Mal Chicken mit Gemüse und Reis.
Das Huhn ist umsonst gestorben. Das Fleisch machte den Anschein in einem Mixer samt Knochen gehäckselt worden zu sein. Der Geiz ums Fleisch machte uns leicht zornig. Ein Chicken ist für ein Inder eben keine Kuh!
Das „Essen“ gehört somit definitiv nicht zu den 7 Weltwundern.
Im Vergleich zur Erschaffung der Erde in 7 Tagen waren die 50 Minuten Lieferzeit eindeutig zu lange.
Oder liegt der Kurierdienst etwa hinter den 7 Bergen mit den 7 Zwergen? Da sollte er sich aber schleunigst
7-Meilenstiefel zutun.

Max Ruchti