Rote Köpfe bei der Firma Webtiser

Wieso immer gleich mit der Anwaltskeule schwingen, mögen sich einige Leute bei Webtiser fragen.
Kann man nicht ein vernünftiges Gespräch suchen und für eine gewünschte Domain einen guten Preis aushandeln?

Die Firma Webtiser droht und nötigt ohne rechtliche Grundlage und ohne irgendwelche Markenrechte.
Selbst ein Markenrecht wäre noch kein Persilschein für irgendeinen Domainnamen.

Die Firma Webtiser droht mit Ehrverletzungklagen – an die gewünschte Domain denkt sie schon gar nicht mehr.
Ihr geht es jetzt nur um ihre angebliche lupenreine Reputation.

Ich schreibe jetzt täglich in meinem Blog über die Firma Webtiser und staune, wie schnell man diese Firma vom Google-Index stossen kann.
Ein trauriges Schauspiel für eine angebliche E-Business Firma.

 

Email von der Firma Webtiser AG

Gerade habe ich eine Email von der Firma Webtiser AG erhalten.
Ein Herr M. P. , der Account Manager der Firma ist, fordert mich unverholen auf, ihm sofort die Domain maximizer.ch zu übertragen.
Die Firma WebTiser hätte Anrecht auf diese Domain, da man kürzlich eine exklusive Partnerschaft mit der Firma Maximizer UK eingegangen sei.Leider hat sich die Firma WebTiser damit die Chance vertan, die Domain maximizer.ch zu bekommen.
Wenigstens einer der 40 Angestellten müsste doch halbwegs eine vernüftige Anfrage stellen können!

Kurzum meine Antwort:
1. Domain ist älter als jedes eingetragene Markenrecht
2. Ein Markenrecht ist noch lange kein Anspruch auf eine Domain
3. Webtiser ist nicht mal Markeninhaber
4. Die Domain verletzt keine Markenrechte
5. Der Preis hat sich gerade verdoppelt

Antwort von Webtiser AG:
„Ihre Argumente sind uns schleierhaft und können nicht nachvollzogen werden.“
Bemerkung: Das erstaunt mich nicht im geringsten…

„Wir setzen Ihnen hiermit eine Frist von 3 Tagen um die Domäne per sofort freizugeben, andernfalls werden wir ohne Rücksicht den Rechtsweg beschreiten.
Dass Sie in dem Falle den Kürzeren ziehen werden, wird Ihnen wohl klar sein.“
Bemerkung: Ehrlich, aber dummdreist – könnte man als Drohung und Nötigung verstehen.

Das gute an solchen dummen Emails ist, man sieht wie eine Firma funktioniert und arbeitet.
Bei der Firma Webtiser habe ich da wirklich ernsthafte Bedenken, ob ich dort meine IT-Services beziehen würde.

 

Das Unwort des Jahres: Prozessoptimierung

Wenn Fehler passieren, schiebt man das schnell eines mangelden Prozesses in die Schuhe.
„Wir passen den Prozess an“, „Der Prozess muss optimiert werden“
Prozessoptimierung ist ein Unwort, ein Wort für fehlende Kompetenz.

Die Krankenkasse Concordia liess mich wegen 40 Rappen auf eine Schwarze Liste sperren.
Begründung: Der Prozess war nicht optimiert.
Die Krankenkasse Swica verwehrte einer Patienten im Spitalbett die Kostengutsprache wegen 75 Rappen. Begründung: Der Prozess war nicht optimiert.
Die STAPUK Luzern, welche die Schwarze Liste führt und somit Personen von der Versicherungsleistung aussperrt, verwechselte mein Geburtsdatum.
Begründung: Der Prozess war nicht optimiert.

Kennen Sie weitere Beispiele?
Pferdefleisch in der Rindfleisch-Lasagne: Fehlende Prozessoptimierung!

Die Ausrede der Prozessoptimierung ist das Unwort des Jahres und verbreitet sich wie eine Seuche.
Wer von Prozessoptimierung redet, will sich für einen entstandenen Fehler nicht entschuldigen und keine Verantwortung übernehmen.
Wer nur von Prozessoptimierung redet, ist inkompetent!