Da ich leichte Kritik an dem Babysitting-Portal Betreut.ch geäussert habe, eröffnete ich für Testzwecke einen kostenlosen Account. Auf mein, von Betreut.ch vorgeschriebenen „Inserat“, meldeten sich innert weniger Stunden 14 Babysitterinnen in meiner Umgebung. Nur die ständig auf Facebook präsente Tamara meldete sich nicht bei mir. Um den Kontakt zu einer Babysitterin herzustellen, sollte ich eine kostenpflichtiges Abo für Fr. 219.- pro Jahr (beste Wahl!) abschliessen. Natürlich kann man mit einem kostenlosen Plugin wie „Reverse Image Search“ die Wunsch-Babysitterin auch so ausfindig machen. Bei drei Babysitterinnen stand sogar der volle Namen und ich konnte diese auf Facebook oder Linkedin finden…
Innert weniger Stunden melden sich 14 Babysitterinnen.
Fr. 219.- um mit einer Babysitterin in Kontakt zu treten???
„Heutzutage geben sich die Wenigsten mit dem Los eines stillen Beobachters zufrieden. Immer mehr Leute wollen selbst einmal aus einem Flieger springen, sich von Steilwänden abseilen, per Kajak durchs Wildwasser toben und zusammen mit Haifischen tauchen.“ (Zeitung WILLOW GLEN RESIDENT)
Wie das obige Zitat unschwer erkennen lässt, geht der Trend im heutigen Sport mehr und mehr zu früher als gefährlich geltenden Sportarten wie Fallschirmspringen, Klettern und Gleitschirmfliegen. Auf Eventportalen wie zum Beispiel Mydays kann man meist in seiner Nähe entsprechende Angebote ausfindig machen.
Bei vielen ist es der Nervenkitzel, der den Reiz dieser Sportarten ausmacht. Aber auch die Aussicht, die man beispielsweise beim Paragliding oder Fallschirmspringen erleben kann, lässt viele abenteuerlustige Sportler in die Lüfte steigen.
Fallschirmspringen: Hier fallen Sie aus allen Wolken
Viele träumen davon: Freiheit erleben und einmal durch die Lüfte fliegen. Ein Fallschirmsprung macht das immerhin für einige Minuten wahr. Bevor sie sich in die Lüfte wagen, sollten Sie sich jedoch gut vorbereiten und einige wichtige Grundlagen beachten, um sicher wieder unten anzukommen.
Grundsätzlich sollte man für einen Fallschirmsprung oder Gleitschirmfliegen gesund und in einer guten körperlichen Verfassung sein. Bei schwereren Vorerkrankungen sollte man das Vorhaben nochmals überdenken. Je nach Grad der Erkrankung ist es sogar untersagt. Besonders Schwangere, Herzkranke, Diabetiker, Patienten mit Hör- oder Sehschäden oder einem hohen Blutdruck sowie Menschen, die Rückenprobleme oder gar einen Bandscheibenvorfall haben oder hatten, sollten kein Risiko eingehen. Sowohl bei Kindern unter 1,40 m als auch bei Personen über 65 Jahren ist ein vorheriger Gesundheitscheck Pflicht. Es muss schliesslich sichergestellt werden, dass eine solch extreme Belastung, die ein Fallschirmsprung nun mal darstellt, keine körperlichen Folgeschäden verursacht.
Auch psychische Erkrankungen oder Einschränkungen wie beispielsweise Angstzustände oder Panikattacken können ein Risiko darstellen und sollten vorab mit dem Trainer besprochen werden.
Keinesfalls sollte man einen Fallschirmsprung nach Alkohol- oder Drogenkonsum unternehmen, da dies mitunter lebensgefährlich sein kann.
Wenn Sie sich diese Grundlagen zu Herzen nehmen und keinerlei physischen oder psychischen Einschränkungen vorliegen, steht einem Abenteuer in den Lüften nichts mehr im Wege.
Der Berg ruft: Denken Sie aber bitte an die richtige Ausrüstung!
Bevor Sie zu einer Klettertour aufbrechen, sollten Sie sich vorab unbedingt um eine gute Ausrüstung und vor allem die passenden Kletterschuhe kümmern. Viele Hobbykletterer überschätzen sich und unternehmen ohne professionelles Schuhwerk und die passende Ausrüstung anstrengende Klettertouren. Aber gerade das passende Schuhwerk ist unerlässlich, da sie auf steileren Gefällen und Pfaden Halt bieten und so Verletzungen vermeiden.
Damit Sie während der Klettertour ein gutes Körpergefühl haben, sollten Sie sich unbedingt für qualitativ hochwertig verarbeitete und bequeme Kleidung entscheiden. Diese sollte in jedem Fall atmungsaktiv und wasserdicht sein und für eine gute Bewegungsfreiheit sorgen. Da die Felswände oft sehr rau und teilweise sogar scharfkantig sind, sollte man bei der Auswahl der Materialien unbedingt auf widerstandsfähige, grobe Stoffe zurückgreifen.
Ebenfalls von Vorteil ist der Kauf eines guten Rucksacks, der am besten aus wasserabweisendem und atmungsaktivem Material wie GoreTex besteht. In diesem Rucksack können Sie dann problemlos Ihren Proviant sowie zusätzliche Ausrüstung und Kleidung unterbringen. Für einen stabilen und bequemen Sitz sollten Sie beim Kauf des Rucksacks auf einen verstellbaren Brust- und Hüftgurt sowie gepolsterte Schultergurte achten.
Die Wahl des richtigen Klettergurtes
Neben den richtigen Schuhen ist auch der Kauf eines guten Klettergurts essentiell. Dieser sollte etwa auf Bauchnabelhöhe sitzen und vor allem bequem sitzen ohne einzuschneiden. Die Beinschlaufen dürfen nicht zu locker, aber auch nicht zu fest sitzen. Sie sollten sich nach Anlegen des Gurtes immer noch ausreichend bewegen können, ohne das Gefühl zu bekommen eingeengt zu sein.
Das richtige Schuhwerk: Welche brauche ich zum Klettern?
Wie oben bereits erwähnt wurde, sind hochwertige Kletterschuhe das A und O einer guten Kletterausrüstung. Das richtige Schuhwerk gibt den nötigen Halt auf steilen Pfaden und garantiert so für die Sicherheit während der Klettertour. Einer der wichtigsten Faktoren beim Kauf der richtigen Kletterschuhe ist ein bequemer Sitz. Die Schuhe müssen zwar eng anliegen, dürfen aber auf keinen Fall einschneiden, drücken oder einengen.
Zu enge Schuhe oder Schuhe, in denen Sie rutschen, werden Ihnen auf Dauer keine Freude beim Klettern bereiten. Achten Sie besonders im Fersen- und Zehenbereich darauf, dass der Schuh gut sitzt und eng anliegt – ein falsch sitzender Schuh erschwert es Ihnen den nötigen Gripp an steilen Felswänden zu bekommen. Eine entscheidende Rolle spielt auch die Härte des Schuhs – es gibt sowohl harte als auch weiche Schuhmodelle. Während die harten Schuhe eher für eine Entlastung der Muskeln und eine hohe Stabilität gebaut sind, sind weiche Modelle angenehmer zu tragen und bieten ausserdem mehr Gefühl in den Zehenbereichen.
Welches Modell hier das Beste für einen selbst ist, muss man für sich selbst herausfinden. Generell gilt jedoch: Die Härte der Schuhe richtet sich nach der Länge und dem Schweregrad der Klettertour.
Vor vier Jahren lockte ein 33-jähriger Mann eine Babysitterin für ein „Probe-Babysitting“ zu sich nach Hause. Was die 15-jährige Babysitterin aber nicht wusste ist, dass dieser Pablo S. gar kein Kind hat! Er bedrohte das Mädchen mit einer Waffe, fesselte, knebelte, missbrauchte und vergewaltigte es! Der psychisch kranke Täter fotografierte und filmte die schreckliche Tat. Die gutgläubige Babysitterin lernte er auf einer Online-Babysitting-Plattform kennen.
„Irgendwann hat die Fantasie nicht mehr gereicht“
Der Täter sagte vor dem Gericht aus, dass er schon öfters solche Fantasien hatte, auch die einer Vergewaltigung. Und dass diese Fantasie irgendwann nicht mehr gereicht hätte. Er hätte nur aus Trieb gehandelt.
Stellen Sie sich vor, Sie wären die Mutter oder der Vater einer jungen Babysitterin. Die Freude Ihrer Tochter ist riesig, wenn endlich mal eine Anfrage zum Babysitten kommt. Selbstverständlich inserierte Ihre Tochter auf einem bekannten Babysitting-Portal und es besteht keinen Grund an diesem Auftrag zu zweifeln. Die angeblichen Eltern möchten sich einen schönen Abend machen und bestellen Ihre Tochter zu sich nach Hause.
Ihre Tochter klingelt an der Tür, ein Mann macht auf und bedroht sie mit einer Waffe. Sie muss sich ausziehen, wird gefesselt, geschlagen, missbraucht und aufs übelste vergewaltigt. Sollte sie diese Tortur überleben, wäre der Rest ihres Lebens ruiniert.
Der Täter sagt dann vielleicht vor Gericht aus, dass er schon längere Zeit solche Vergewaltigungs-Vorstellungen hatte und ihm die Fantasie einfach nicht mehr reichte. Als er dann ständig das Inserat einer jungen und attraktiven Frau auf seinem persönlichen Facebook-Account sah, ging ihm dieses Mädchen einfach nicht mehr aus dem Kopf. Das Inserat kam wie von einem Datingportal für Singles oder einem Casual-Dating-Portal daher, also jemand, der eine Beziehung oder einfach nur Sex sucht!
Dass das Mädchen gar keinen sexuellen Kontakt suchte, merkte er erst, als er auf ein Babysitting-Portal verlinkt wurde. Doch da hat er in seinem Kopfkino schon die ganze Situation durchgespielt und es gab für ihn kein Zurück mehr. Nach ein paar Emails und sogar einem Telefon wird der erste Termin fürs erste „Probe-Babysitting“ vereinbart…