Was für ein Anblick! Dieser Edelweiss-Zeppelin habe ich heute Morgen beim Kaffee kochen entdeckt. Im Hintergrund der Ütliberg und vom Zürichsee sieht man auch noch etwas. Herrlich!

Was für ein Anblick! Dieser Edelweiss-Zeppelin habe ich heute Morgen beim Kaffee kochen entdeckt. Im Hintergrund der Ütliberg und vom Zürichsee sieht man auch noch etwas. Herrlich!

Seite einem Jahr weiss man, dass es in der Schweiz viel zu viele Blutspender und somit ein Überangebot an Blut gibt. Trotzdem gehe ich zwei Mal pro Jahr Blutspenden. Ich habe aber immer mehr das Gefühl, dass man das Blut nicht wirklich braucht. Heute erkannte eine Mitarbeiterin des Blutspendezentrums Zürich bei mir leicht gerötete Augen. Sie frage mich ob ich Heuschnupfen hätte, was ich bejahte. Ich fühlte mich aber sehr gut und hatte praktisch keinerlei Anzeichen von Heuschnupfen. Sie wollte das aber genau abklären und fragte bei einer Ärztin nach. Diese schaute mir ganz tief in die Augen und wollte auch von mir wissen, wie ich mich fühle. Die Ärztin versicherte mir, dass es nur um mein Wohlbefinden gehen würde und sie diese Abklärungen machen müssen, zum Wohle des Blutspenders. Nach einer längeren Pause nickten mich die beiden Damen in Weiss durch und ich durfte mich endlich stechen lassen. Hätte ich nicht erhöhte Eisenwerte im Blut, ich würde mit Sicherheit kein Blut mehr spenden.
Da mir auf Facebook ständig junge und schöne Frauen als Werbung eingeblendet wurden, schaltete ich für Testzwecke ein simples Inserat auf Betreut.ch. Zu meinem Erstaunen meldeten sich auf meine Testinserat dann auch tatsächlich zwei der drei Babysitterinnen, die auf Facebook wie Singles auf der Suche nach einem Freund präsentiert wurden. Mein Inserat bestand nur aus diesen zwei Sätzen: „Hallo, wir suchen einen erfahrenen Babysitter, der auf unser Kind aufpassen kann. Für weitere Details und Fragen können Sie mir gerne eine Nachricht zukommen lassen.“
Trotzdem bewarben sich innert einer Woche insgesamt 43 Frauen und ein Mann. Die Preisspanne für eine Arbeitsstunde gab ich mit Fr. 22 – 30.- an. Der geforderte Stundenlohn bewegt sich bei den Damen allerdings zwischen Fr. 23 – 50.-, im Durchschnitt etwas über Fr. 30.- !!! Dabei gehen die meisten noch zur Schule oder studieren an der Uni. Interessanterweise wollen auch viele gar nicht an einem Freitag- oder Samstagabend arbeiten…
Der Durchschnittslohn gibt Betreut.ch für diesen Einsatz mit Fr. 23.92 an. Da wird es etwas schwierig, sich mit einer überrissenen Lohnforderung gegenüber 43 anderen Mitbewerbern durchzusetzen. Ein teures Abo muss man übrigens nicht abschliessen, wenn man weiss, wie man mit der Google-Bildersuche weitere Profile wie Facebook oder Linkedin ausfindig machen kann. Das Positive an Betreut.ch ist, dass nur volljährige Personen mitmachen dürfen. Wie kommen denn nur all die 20-jährigen Studentinnen auf eine 8-jährige Berufserfahrung?
Ich denke, dass der Job einer Babysitterin ruhig auch eine zuverlässige 15-Jährige machen kann, die auch mit Fr. 15.- pro Stunde sehr zufrieden ist. Eine Firma, die meint, ihre Babysitter-Dienstleistung nur mit dem massiven Bewerben ihrer schönsten und blondesten Frauen verkaufen zu können, tut mir echt leid.
