Schlagerstar Roberto Blanco wollte Verkauf eines Sex-Gemäldes verbieten

Der bekannte Deutsche Schlagerstar Roberto Blanco wollte mit seinem Anwalt gerichtlich verbieten lassen, dass die Ebay-Auktion eines Sex-Gemäldes von ihm verboten wird. So etwas absurdes habe ich noch nie gehört. Wer zeichnet denn schon ein Sexbild eines alten Schlagersängers? Es war kein geringerer als der Serienmörder Jack Unterweger. Der als österreichischer Hurenmörder bekannt gewordene Unterweger (1950 – 1994) malte im Gefängnis Bilder von verschiedenen Schlagerstars beim Sex. Der Künstler Sandro Porcu versucht jetzt diese Bilder über Ebay zu verkaufen.

Roberto Blanco: „Wir sind Gesang-Stars, keine Porno-Stars!“

Wäre es nicht einfacher gewesen, Roberto Blanco hätte dem Künstler das „Kunstgemälde“ für EUR 1’000.- abgekauft? Nein, er musste den Künstler natürlich verklagen. Was hat er jetzt davon? Ganz Deutschland lacht jetzt über den alternden Schlagerstar. Das Bild geistert jetzt im ganzen Internet herum, nur weil Blanco sich einen Anwalt nahm. Was können Anwälte am besten? Klagen, verlieren und trotzdem kassieren.

Zeigt diese Gemälde Roberto Blanco beim Sex?

unbekannte_beim_sex

Quelle:
Blick.ch
Ebay.de

Richter: „Sinnlose Streiterei, die den Steuerzahler viel Geld kostet“

Kürzlich war ich als Zuschauer an einer Gerichtsverhandlung betreffend Persönlichkeitsverletzung. Da ich selber momentan wegen Persönlichkeitsverletzung einer Firma angeklagt bin (Firma XY ist eine Spamer“) besuchte ich zur Vorbereitung diese Gerichtsverhandlung. Beide Parteien gaben zusammen über Fr. 50’000.- für Ihre Anwälte aus. Die Verfahrens- und Gerichtskosten muss der Steuerzahler übernehmen. Am Schluss meinte der Richter nur, dass es sich um eine sinnlose Streiterei handelt, die den Steuerzahler teuer zu stehen kommt. Nur die Anwälte verdienen immer, egal ob sie obsiegen oder nicht, deshalb gibt es auch so viele vor Gericht ausgetragene Streitfälle.

„Gerechtigkeit erhöhet ein Volk“

Gerechtigkeit erhöhte ein Volk

Zur Strafanklage kam es, weil sich jemand getraute, einen Missstand anzusprechen. Das passte dem Beroffenen natürlich gar nicht. Der Angeklagte wehrte sich, indem er sagte, dass er dazu Zivilcourage brauchte und er bei einem offensichtlichen Missstand nicht einfach die Augen verschliessen kann. Der Angeklagte sagte, dass die Gesellschaft bei einer Verurteilung noch mehr die Augen verschliessen würde, da sie Angst hätte dafür bestraft zu werden. Zum Glück kam es zum Freispruch.

Das Gericht hat erkannt, dass man sich mit dem Aufdecken einer möglichen Straftat eines Dritten nicht strafbar macht. Diese Gerechtigkeit festigt die Gesellschaft oder wie es im Spruch im Gerichtsgebäude heisst „Gerechtigkeit erhöhet ein Volk“.

 

Ein spannendes Wochenende

Bereits hat die neue Woche begonnen und ich zeige hier kurz meinen Rückblick auf das vergangene Wochenende:

Samstag Mittag: Der Kühlschrank ist fast leer und die Pilze haben Pilz

Kühlschrank_Pilze

Weindegustation bei Selection Schwander

Schwander_Weine

Der Quinta Quietud (ganz rechts) ist einfach eine Wucht. Fr. 24.90 bei Selection Schwander

Neuentdeckung irgendwo in Luzern: Altes Gebäude

altes_Gebäude

Juna vier Zecken entfernt

Juna_Zecke

Gute Nacht

Juna_Schlafen