Für Fr. 35.- ein Premium-Frühstück … und eine Übernachtung

Über Pfingsten wanderte ich den Jakobsweg von Konstanz (DE) nach Sachseln. Das sind rund 160 Kilometer, welche ich in fünf Tagen abmarschierte. Obwohl ich das Zelt dabei hatte und zwei Mal biwakierte, freute ich mich am Sonntag, nach einer durchnässten Tageswanderung auf ein warmes Bett.
In Emmetten wählte ich ein Hotel mit Massenlager für Fr. 35.- die Nacht incl. Frühstück.
Das Hotel war sowieso komplett ausgebucht, dafür hatte ich den Massenschlag mit richtigen Betten, eigener Küche, ein Esszimmer, zwei Duschen, zwei weiteren Zimmer zur Trocknung meiner Kleider und meines Zeltes für mich alleine.

Am Morgen freute ich mich auf das Frühstück und stellte mich in die Schlange vor dem einfachen, aber anständigen Buffet, welches von Amerikanern in Beschlag genommen wurde.
Da kam auf einmal die nette, ältere Dame vom Empfang auf mich zu und zerrte mich vom Buffet weg.
Sie führte mich in ein Séparée mit einem grossen, reichhaltigen Frühstücksbuffet. Es gab alles was das Herz begehrte: Fleisch, Käse, Eier, Zopf, Brot, Butter, Quark, Jogurt, Cornflakes, Milch, Orangensaft, Fruchtsalat und und und.
Der Kaffee war schon auf dem Tisch als Sie mir zuflüsterte: „Die bezahlen schon weniger für das Hotelzimmer als Sie für den Massenschlage, dann bekommen sie auch weniger Frühstück!“

Intern: Tratsch.ch vernetzt sich mit Facebook

Diese Woche habe ich das Sternen-Rating auf meinem Blog tratsch.ch eingeführt. Sie können somit ab sofort meine Beiträge bewerten. Die Beiträge mit den besten Bewertungen erscheinen zudem auf der rechten Seite. Das Rating ist für den Leser eine Qualitätssicherung, ob es sich lohnt, den Blogpost zu lesen.

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Herzlichen Dank an meine Leserschaft für das aktive Mitmachen auf meinem Blog.

Duftmarketing der anderen Art

Das Duftmarketing gehört zu einer hohen Kunst im Marketing. Geschäfte, welche mit aufwändigen Mitteln die Kundschaft mit dem richtigen Duft berieseln, verkaufen markant mehr.
Der Duft regt im Unterbewussten postive Erinnerungen und verleitet so zu einem Kauf.
Eine Bäckerei in einem Bahnhof verströmt etwa den Duft von frischen Backwaren.
Ein Modegeschäft beduftet die Kundschaft mit frischen, blumigen Düften.
Das Autohaus mit teuren Sportwagen lässt vielleicht den männlichen, herben Duft von Leder in den Showroom strömen.

Das Duftmarketing wird auch in unserem Büro angewendet. Konstant herrscht im Eingangsbereich ein schwerer, rauchiger Duft nach kaltem, abgestandenem Zigarettenrauch. Am Morgen wenn ich die Treppe hochlaufe, nehme ich die ersten beiden tiefen Atemzüge von diesem Duft und stimme mich mal auf einen schönen Tag ein. Am Abend nach getaner Arbeit, nochmals die beiden obligaten zwei Lungenzüge dieses Zigaretten-„Duftes“.

Auch der Duft kann die Visitenkarten eines Unternehmens sein. Und wenn dieser unbewusst aufgenommen wird, bleiben positive Erinnerungen zurück. In diesem Fall sind die Duftmoleküle, oder besser Teerpartikel, so tief in mein Riechorgan eingedrungen, dass ich diese nur noch „wegbloggen“ kann…