Staatsanwaltschaft Zürich: Ehrverletzungsdelikte bei Google-Rezensionen sind nicht strafbar

Staatsanwaltschaft Zürich

Kürzlich schrieb jemand bei Google eine Rezension über mich und meine Firma, die sehr ehrverletzend war. Aus diesem Grund zeigte ich die Person bei der Polizei an. Der Verfasser schrieb zwar unter einem Pseudonym, erwähnte aber, dass ich sein Haus fotografierte und im Internet veröffentlichte. Dies brachte er auch erfolglos zur Anzeige, warum ich genau weiss, um wen es sich handelt.

Die zuständige Staatsanwältin Susanne Hirschi nahm meine Anzeige aber nicht anhand, da der Verfasser seine Aussage anonym machte. Und in den USA wären Ehrverletzungsdelikte in der Regel nicht strafbar. Zudem wären die USA nicht zur Beweismittelerhebung verpflichtet, da diese ja eben in den USA sowieso meistens nicht strafbar wären.

Die Staatsanwaltschaft Zürich nimmt also anonym verfasste Ehrverletzungsdelikte bei Google-Rezensionen nie anhand. Bei Google kann man also eine anonyme, ehrverletzende Bewertung schreiben, ohne dass man dafür zur Rechenschaft gezogen wird. Langsam aber sicher verliere ich das Vertrauen ins unseren Rechtsstaat.

So entsorge ich mein Auto gratis

Alle zwei Jahren kaufe ich mir ein neues Occasion-Auto. Das grösste Problem dabei ist, was ich mit dem alten Auto mache. Oftmals kaufe ich ein Auto bei einer Privatperson. Dann stelle ich mein altes Auto einfach bei einem Onlinemarktplatz für einen Franken ein und hoffe, dass jemand das alte Auto kauft und vor allem abholt. Es ist auch schon vorgekommen, dass ich mein Schrottauto innert sieben Tage nicht verkaufte oder sich der Käufer nach dem Kauf einfach nicht meldete. Dann musste ich dem Garagisten, wo das Auto stand, zusätzliche Standgebühren zahlen. Und auf einem öffentlichen Parkplatz kann man nicht mal so die Nummer abnehmen und das Auto abmelden.

Vor dem Neukauf kommt die Autoverschrottung

Bei einem Neukaufe einer Auto-Occasion achte ich darauf, dass der Autoverkäufer mein altes Auto übernimmt und entsorgt. Doch die Autoentsorgung ist nicht immer gratis. Manchmal verlangen die Autoverkäufer für den Autoabbruch eine Extragebühr. Gerade bei einem Unfallauto oder Schrottauto musste man für die Entsorgung immer etwas bezahlen – bis jetzt.

Gratis Autoverwertung mit kostenloser Abholung

Heute hörte ich zum ersten Mal, dass es in der Schweiz eine gratis Autoverwertung gibt. Das Auto wird sogar gratis abgeholt und man erhält einen Verwertungsnachweis, dass das Auto korrekt entsorgt und recycelt wurde. Dieser Schweizer Autoverwerter bietet dieses Angebot kostenlos an und garantiert für einen korrekten Autoabbruch auf dem Schrottplatz.

Beim nächsten Autokauf werde ich dank diesem Autoverschrotter weniger Stress haben und vor allem eine grössere Auswahl bei der Suche meines neuen Autos. Die mühsame Anfrage, ob das alte Auto übernommen und verschrottet werden kann, erübrigt sich. Es fallen keine zusätzlichen Kosten an und man kann sicher sein, dass das Schrottauto korrekt demontiert und verschrottet wird.

Der Mohrenkopf hat seine Schuldigkeit getan

Dubler Mohrenkopf

Das Wort Mohr ist eine alte Bezeichnung für einen dunkelhäutigen Menschen und wird in unserem Sprachgebrauch nicht mehr verwendet. Das Süssgebäck Mohrenkopf erinnert an diese alten Zeiten. In moderner, aufgeklärter Zeit wie dieser, meinen einige Menschen, dass Mohrenkopf ein rassistisches oder zumindest abwertendes Wort darstellt. Obwohl ich einen Mohrenkopf nur mit einer Süssspeise in Verbindung bringe, sollte man über einen Namenswechsel zumindest nachdenken. Es bleibt ja dann immer noch den Konsumenten überlassen, wie sie dieses Schaumgebäck umganssprachlich benennen.

Muss man einen Mohrenkopf als „Mohrenkopf“ beschriften?

Auf den Tempo-Taschentüchern steht nicht „Taschentücher“, auf einem Kärcher steht nicht „Reinigungsgerät“ und auf einem Dyson steht nicht „Staubsauger“. Eine starke Marke besetzt eine ganze Produktkategorie, ohne dass man diese noch näher beschreiben oder erklären muss.

Dem Konsumenten würde es nicht einmal auffallen, wenn der Hersteller eines Dublers den Begriff „Mohrenkopf“ auf der knittrigen Alufolie weglassen würde. Jeder weiss, dass unter dem goldenen Ei ein feines Schokoladen-Schaumgebäck steckt. Als Kompromiss könnte man auch Verpackungen mit und ohne Mohrenbeschriftung auf den Markt bringen. Es wäre ja schade, wenn Geschäfte die Produkte nur wegen diesem Schriftzug aus ihrem Sortiment kippen.

Nur Deutsche sagen einem Mohrenkopf Schaumkuss oder Schokokuss

Was ich für den Schweizer Markt nicht empfehle, ist die Umbenennung auf Schaumkuss oder Schokokuss. Ein Schweizer würde einer Rande auch nie rote Beete sagen. Und eingedeutschte Begriffe wie „Schlauchapfel“ erinnern mich an ein dunkles Zeitalter.

Ein Streit verhärtet nur die Fronten

Wenn es eine Initiative geben würde, alle Kreuze aus öffentlichen Schulen zu entfernen, würde ich mich dagegen wehren. Ich frage mich aber, was ein Kreuz in einem Schulzimmer zu suchen hat. Mir wäre noch nie eins aufgefallen oder hat mich jedenfalls noch nie gestört. Ich würde mich aber für das Kreuz einsetzen. Wenn man jetzt aber still und heimlich alle Kreuze aus den Schulzimmer entfernen würde, wen würde das stören? Es fällt erst auf, wenn man daraus ein Politikum macht. Und so ist es mit den Dubler-Mohrenköpfen. Ich würde mich auch gegen die Entfernung von „Mohrenkopf“ wehren, wenn man mir deswegen Rassismus vorwerfen würde. Denn mit Rassismus hat das überhaupt nichts zu tun. Und niemals würde ich kleinlaut aufgeben. Wer Robert Dubler sieht, der merkt sehr schnell, dass sich dieser Mann nicht runterkriegen lässt und sich jetzt erst recht für seine „Mohrenköpfe“ einsetzt.

Ich würde den Namen auch nicht halbbatzig in Schaumköpfli, Mohrenköpfli oder Dublerkopf umbenennen. Ganz oder gar nicht!

 

Bild: Dubler-Mohrenköpfe – Keystone-sda