33 Minuten im Restaurant L’AQ Pfäffikon

Mein WG-Kollege ist ein totaler Velofreak und Bioaktivist. Und wenn ich mal ein Stück Fleisch brate, verdreht er nur die Augen. Als Frauenversteher versucht er auch schon länger ein Pinkelverbot im Stehen durchzusetzen. Jedes Papierfötzelchen wird recycelt. Manchmal verschiebe ich das Altpapier vom Kochherd, wenn wieder mal eine Herdplatte fuchsrot und alleine vor sich hinglüht.

Seit er einen runden Geburtstag feierte, verwendet er für seine Parties nur noch Porzellangeschirr. Als Ökofreak hat er natürlich kein Auto. Kein Problem, dafür gibt es ja den WG-Kollegen! Das letzte Mal durfte ich sein Mietgeschirr noch von einem Geschirrverleih im gleichen Quartier heranschleppen. Doch auch ein Atomstromgegner surft gerne im Internet und hat Gefallen an schönen Websites. Jetzt auf einmal ist sein neuer Geschirrvermieter 40 Autominuten entfernt…

Für meinen Aufwand durfte ich dafür auf seine Kosten im Restaurant L’AQ in Pfäffikon Mittagessen gehen. Doch ich wäre lieber wieder direkt zurückgefahren. Die Sonne schien wunderschön, nur nicht im Gesicht der Bedienung. Auch wenn sie vielleicht ihre Tage hatte, wäre das sicher kein Grund die Periode zu verschieben! Und endlich konnte ich wieder einmal die NZZ von vorne bis hinten durchlesen, die 30 Minuten Wartezeit waren dafür vollkommen ausreichend.

Da ich wieder etwas auf meine Linie achten muss, war es mir gerade recht, dass ich zwei halbierte Kartöffelchen und zwei kleine Felchenfilets aufgetischt bekam. Die waren dann auch innert 3 Minuten verputzt. Zurück im Büro habe ich dann etwas gegessen und mal die Restaurant-Bewertungen angeschaut. Und ich muss sagen: Ich habe heute noch einen Glückstag getroffen!

Dieser Artikel über das Seerestaurant L’AQ in Pfäffikon scheint auf Interesse zu stossen:

Restaurant L’AQ

Satire: Politiker auf der Schwarzen Liste werden „hingerichtet“

Auf 20Min entdecke ich ein Video über eine gefakte Hinrichtung von drei Islamkritikern. Dabei handelt es sich um die bekannten SVP-Poltiker Lukas Reimann, Oskar Freysinger und dem Komiker Andreas Thiel. Der „Islamist“ der die „Hinrichtung“ durchführt, wirft den drei Personen vor, dass sie wegen ihrer geistigen Brandstiftung und ihre Befürwortung von mentalem Terror gegen den Islam auf die Schwarze Liste landeten.

Meistens ist es ja so, dass Politiker Schwarze Liste fordern und die Bevölkerung auf der Schwarzen Liste landet. In diesem Video werden Mensch auf der Schwarzen Liste „hingerichtet“. Ich stand selber auf der Schwarzen List säumiger Prämienzahler und fand das gar nicht lustig.
Niemand sollte auf eine Schwarze Liste gesperrt werden, weder demokratisch gewählte Politiker, Satiriker, noch Menschen die mit der Bezahlung ihrer Krankenkassenprämien im Rückstand sind.

Periode verschieben – geht das?

Gerade lese ich einen interessanten Artikel darüber, wie eine Frau ihre Periode verschieben kann. Eine Verschiebung von bis zu zwei Wochen sollte dabei unbedenklich sein. Der hormonelle Eingriff in den Körper sollte aber nicht zu oft durchgefüht werden und nur, wenn es absolut notwendig ist. Als Beispiele wird eine Operation oder die Hochzeit genannt. Auch bei einer längeren Reise kann es von Vorteil sein, die Menstruation ein paar Tage zu verschieben. Bevor man das Medikament aber bestellen kann, muss man einen sehr umfangreichen Fragebogen zu seinem gesundheitlichen Befinden ausfüllen und einschicken. Wenn ich lese, dass in der Schweiz selbst die Generikas fast doppelt so teuer wie im Ausland sind, ist der Kauf bei einer Onlineapotheke eine mögliche Alternative um der stetigen Preisspirale hier aus dem Weg zu gehen.