Valentin Landmann: Kleine fängt man, Grosse lässt man laufen

Auf Tele Top jammert der Staranwalt Valentin Landmann, dass er vor zehen Jahren dem Anlagebetrüger Dieter Behring auf den Leim gegangen ist und viel Geld verloren hat. Bei ca. Fr. 300 Millionen auf 1’200 Geschädigte macht das pro Fall immerhin eine Viertelmillion Franken. Viel Geld für ein einziges Investment! Dieter Behring wurde nach zehn Jahren immer noch nicht verurteilt. In den Ohren von Anwalt Landmann tönt das wie:
„Kleine fängt man, Grosse lässt man laufen“.

Das könnte auch der Grund sein, dass sich die Kanzlei Landmann für Kleinkriminelle einsetzt. Ein mutmasslicher Klient von der Kanzlei Landmann veruntreute auch genau vor zehn Jahren Fr. 2,5 Millionen und hinterliess 400 Geschädigte. Das macht also „nur“ Fr. 6’250.- pro Person! Der arme Kerl musste dafür sofort in Untersuchungshaft und sass ingesamt drei Jahre im Zuchthaus ab.

Ob sich der „Kleinkriminelle“ damals auch von der Kanzlei Landmann verteidigen liess entzieht sich meiner Kenntnis.
Wieso gibt sich Landmann auch mit kleinen Fischen ab? Kleinvieh macht eben auch Mist!

Bank Now: Kann ich mir eine Brustvergrösserung gönnen?

Die Werbung der Bank Now, ob sich eine junge Frau eine Handtasche gönnen kann, ist auf viel Kritik gestossen und wurde abgesetzt. Jetzt fragt sich die Frau, ob sie sich ein Designer-Sofa gönnen kann!

Und schon wieder daneben!

Eine Handtasche kostet ja nichts und ein Designer-Sofa braucht kein Mensch.
Was sich viele junge Frauen aber fragen ist, ob sie sich eine teure Schönheitsoperation leisten können.
Das zeigt die Google-Anfragen deutlich: Die jungen Frauen suchen nach Informationen über die Kosten für eine Brustvergrösserung, eine Nasenkorrektur, eine Bauchstraffung oder eine Lidstraffung.

Also Bank Now: Passt eure Anzeige an und macht eine grosse Plakatkampagne mit der Überschrift:

Kann ich mir eine schönere Nase gönnen?
Es gibt immer eine Lösung – Credit Now

Kosten_Intimchirurgie- Keyword-Tool

Bank Now: Was darf ich mir heute gönnen?

CreditnowViel Wirbel um eine einfache Werbekampagne der Bank Now. Da fragt sich eine junge, hübsche Frau, ob sie sich eine Handtasche gönnen kann, und schon läuft die halbe Schweiz sturm.
Oft sind es die Männer, die das nicht verstehen können. Eine Frau definiert sich nun mal über hübsche Kleinigkeiten, die sie noch schöner machen um den reichen Männern zu gefallen.
Die Frisur kostete schon Fr. 100.-, die Designerschuhe Fr. 500.-, das anstehende Designer-Sofa Fr. 2’000.-, der anstehende Flachbildschirm Fr. 1’500.- und so weiter.

Die teuerste Handtasche bei Zalando kostet Fr. 1’625.-, ein Schnäppchen.
Eine hübsche, junge Frau hat eben viele Wünsch, viele Bedürfnisse und möchte sich doch in der kalten, herzlosen Zeit nur etwas Kleines gönnen!

Die Männer hingegen kaufen sich teure Sportautos und spekulieren mit riskanten Immobilien.
Dabei kassieren die Männer mehr Lohn, höhere Boni und machen schneller und länger Karriere.

Eine ungerechte Welt, wo sich eine Frau nicht mal mit einem Handtäschchen beglücken darf…

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