Meine Erfahrungen aus zehn Jahren Gemeinschaftsbüro

Nach der Kündigung meiner Festanstellung vor zehn Jahren, arbeitete ich zuerst von zu Hause aus. Da ich in einer WG wohne, fiel mir die Decke schon bald auf den Kopf und ich sah mich nach einem Gemeinschaftsbüro um. Zuerst arbeitete ich in einem Zweierbüro mit einer Kommunikationsberaterin. Das war eine lebhafte Zeit, besonders für meine Bürokollegin, die viele Gespräche führte und immer auf Zack war. Daher suchte ich mir ein Open Space Büro mit einer ähnlichen Berufsgruppe wie meiner. Als Domainer und Blogger habe ich wenig Kundenkontakt und muss vorwiegend in Ruhe recherchieren und schreiben können.

Das grosse Openspace-Büro bei Zürich befand sich in einem ehemaligen Autohaus und war wirklich riesig. Das Grossraumbüro war aber mehr ein Inkubator für innovative Startups als ein Arbeitsplatz für Selbständige. Ich erinnere mich noch gut daran, als mir ein Jungunternehmer einen Bitcoin in Münzform schenkte. Heute nehme ich diese «Münze» manchmal in die Hand und denke mir, wow, zu dieser Zeit war der Cryptocoin einen Tausendstel von heute wert! Die Zeit verging und das alte Autohaus musste einer Autobahnüberdachung weichen. So kam es, dass ich mich wieder um einen neuen Arbeitspatz kümmern musste.

Das hundefreundliche Open Space Büro in Zürich

Seit sechs Jahren arbeite ich im Office Zürich, davon zwei Jahre in einem Einzelbüro. Das coole an diesem Gemeinschaftsbüro ist, dass praktisch immer ein Hund anwesend ist. Die beiden Vermieter sind immer gut drauf und offen für neue Ideen. Es freute mich sehr, als ich meine Hündin Juna mit ins Büro nehmen durfte. Von Anfang an fühlte sich meine Entlebucher Sennenhündin sehr wohl. Wenn wir am Morgen ins Büro kommen, weiss sie genau, von wem sie die feinsten Leckerlis bekommt und steuert geradewegs auf ihre Lieblingsmenschen zu.

So fühlt sich ein Hund im Büro wohl

In meinem Einzelbüro befindet sich ein Tisch und ein Sessel. Vor und hinter dem Sessel sowie unter dem Tisch habe ich für meine Hündin je eine Hundedecke ausgebreitet. So weiss sie genau, wo sie liegen kann und nicht im Weg ist. Auch bleibt das Büro dank den Decken viel sauberer und die Hundehaare lassen sich einfach ausschütteln. Neben dem Schlafplatz im Büro gibt es einige Dinge zu beachten, die auch sehr wichtig sind, wenn man den Hund mit ins Büro nehmen möchte.

So bin ich sehr froh, dass es in der Nähe verschiedene Spazierwege gibt. So muss ich für die Nachmittagsrunde nicht zu weit laufen und bin gleich in einem neu angelegten Park oder an der hundefreundlichen Glatt. Selbst der Tierarzt ist nur drei Gehminuten entfernt.

Der Vorteil des Einzelbüros im Gemeinschaftsbüro

Die meisten Bürogemeinschaften bieten einen Open Space Bereich mit Einzelarbeitsplätzen und kleinere Einzelbüros an. Der Einzelarbeitsplatz ist günstig und man hat mehr Kontakt mit den anderen Mietern. Dafür hat man im Einzelbüro mehr Ruhe und wird weniger abgelenkt. Als Hundehalter drängt sich ein Einzelbüro geradezu auf. Ein Wachhund wie der Entlebucher beobachtet seine Umgebung sehr genau und wird nervös, wenn fremde Personen im Raum sind.

Ich denke, dass die meisten Bürokollegen grosse Freude an einem Bürohund haben. Da Juna im offenen Bereich immer an der Leine ist, muss auch niemand Angst haben, dass er von Juna vor lauter Freude angesprungen und zu Boden geworfen wird. Nach Feierabend dauert es manchmal etwas länger bis wir aus dem Büro sind, denn dann möchte Juna noch jedem tschüss sagen und ein Leckerli einfordern.

So entsorge ich mein Auto gratis

Alle zwei Jahren kaufe ich mir ein neues Occasion-Auto. Das grösste Problem dabei ist, was ich mit dem alten Auto mache. Oftmals kaufe ich ein Auto bei einer Privatperson. Dann stelle ich mein altes Auto einfach bei einem Onlinemarktplatz für einen Franken ein und hoffe, dass jemand das alte Auto kauft und vor allem abholt. Es ist auch schon vorgekommen, dass ich mein Schrottauto innert sieben Tage nicht verkaufte oder sich der Käufer nach dem Kauf einfach nicht meldete. Dann musste ich dem Garagisten, wo das Auto stand, zusätzliche Standgebühren zahlen. Und auf einem öffentlichen Parkplatz kann man nicht mal so die Nummer abnehmen und das Auto abmelden.

Vor dem Neukauf kommt die Autoverschrottung

Bei einem Neukaufe einer Auto-Occasion achte ich darauf, dass der Autoverkäufer mein altes Auto übernimmt und entsorgt. Doch die Autoentsorgung ist nicht immer gratis. Manchmal verlangen die Autoverkäufer für den Autoabbruch eine Extragebühr. Gerade bei einem Unfallauto oder Schrottauto musste man für die Entsorgung immer etwas bezahlen – bis jetzt.

Gratis Autoverwertung mit kostenloser Abholung

Heute hörte ich zum ersten Mal, dass es in der Schweiz eine gratis Autoverwertung gibt. Das Auto wird sogar gratis abgeholt und man erhält einen Verwertungsnachweis, dass das Auto korrekt entsorgt und recycelt wurde. Dieser Schweizer Autoverwerter bietet dieses Angebot kostenlos an und garantiert für einen korrekten Autoabbruch auf dem Schrottplatz.

Beim nächsten Autokauf werde ich dank diesem Autoverschrotter weniger Stress haben und vor allem eine grössere Auswahl bei der Suche meines neuen Autos. Die mühsame Anfrage, ob das alte Auto übernommen und verschrottet werden kann, erübrigt sich. Es fallen keine zusätzlichen Kosten an und man kann sicher sein, dass das Schrottauto korrekt demontiert und verschrottet wird.

Hacker verseuchen Schweizer Webseiten mit Potenzmittel-Werbung

Letzte Woche teilte das Restaurant Albishaus mit, dass ihre Webseite gehackt worden ist. Da fiel mir ein, dass ich das Albishaus bereits vor über zwei Jahren auf den Hack aufmerksam machte, sich dafür aber niemand wirklich interessierte. Wenn man auf der Webseite surfte, merkte man auch nichts von den vielen aufgeschalteten Potenzmittel-Unterseiten. Nur wer nach einem Potenzmittel suchte, landete auf einer Unterseite vom Albishaus. Doch der Hack war wohl schlimmer als angenommen. Jedenfalls war die Homepage tagelang nicht erreichbar.

Viele Schweizer Webseiten sind betroffen

Eine kleine Analyse bei Google und meinem Keyword-Analysetool Sistrix brachte zu Tage, dass diverse Schweizer Webseiten gehackt worden sind und unfreiwillig Werbung für Potenzmittel machen. Dabei sind die Unterseiten gut versteckt und man findet diese nicht, wenn man auf der Webseite herumsurft. Erst wenn man ein Potenzmittel bei einer Suchmaschine eingibt, gelangt man zu den einschlägigen Angeboten. Die Verlinkungen erhöhen somit auch die Scam-Seiten der mutmasslich kriminellen Shopbetreiber.

Warnung ernst nehmen und Webseite absichern

Eine Warnung sollte man nicht einfach in den Wind schlagen, wie das die Verantwortlichen des Albishauses gemacht haben. Die Folgen können fatal sein und die ganze Webseite wochenlang lahmlegen. Wie man das Problem beheben kann, erklärt der Internetprofi Eric Mächler auf seinem Blog Chefblogger sehr gut.

Gehackt Webseiten mit Werbung für Potenzmittel
Warnung: Besuch der Webseiten auf eigene Gefahr!

luft.gr.ch
relais.ch
albishaus.ch
ottv.ch
zytglogge.ch
logistikmarkt.ch
restaurant-schiff.ch
hotel-mirabeau.ch
bearth-deplazes.ch
sfv-ins.ch
brigou.ch
walkringen.ch
untersiggenthal.ch
sep-olympic.ch
klar-zu.ch
actifs-ge.ch
jval.ch
camping-randa.ch
vesto.ch
motosieber.ch
bonasavoir.ch
crettonphoto.ch
starlogistique.ch
ete.ch
renewgroup.ch
huco.ch
zumwald-transports.ch

So können Sie eine Webseite prüfen, ob diese gehack ist: site:zytglogge.ch viagra

So sieht die Keyword-Analyse einer betroffenen Webseite aus: Bsp. relais.ch

Mehr als 12’000 Unterseiten sind für relais.ch bei Google indexiert

Webseitenbetreiber nehmen das Problem auf die leichte Schulter

Ich habe vier Betreiber von betroffenen Webseiten angeschrieben und nach 48 Stunden von keinem eine Antwort erhalten.
Nach meiner telefonischen Rückfrage merke ich leider, dass das Problem auf die leichte Schulter genommen wird.
Ein Webmaster sagte mir offen, dass er meine Email mit dem Hinweis sofort gelöscht hat. Ihm sei das Problem seit einem halben Jahr bekannt und der Programmierer sollte sich um das Problem kümmern. Anscheinend scheint es niemanden gross zu stören, dass die eigene Website für Potenzmittel-Werbung missbraucht wird – auf den Webseiten sieht man ja nichts!

Wenn das Vorgehen aber gleich wie beim Restaurant Albishaus ist, dann halten die gehackten Websites ein paar Monte für versteckte Viagra-Werbung her und könnten dann vielleicht sogar ganz offline genommen werden. Natürlich droht auch ein Traffic- und Reputationsverlust, denn Google sieht solche Werbung und Bad-Links gar nicht gerne. Die Folgen sind gravierend. Das Restaurant Albishaus.ch ist seit Tagen offline und nur über eine GoDaddy-Seite erreichbar.

Das Albishaus wird hier nicht mit albishaus.ch indexiert