News aus West Samoa

Ich habe von einem neuen Newsportal namens niu.ws gehört. Anscheinend spricht man das als „News“ aus, also Nachrichten auf Englisch.
Ich finde solche Wortkreationen immer sehr interessant, vorallem da ich keine kenne, die langfristig erfolgreich damit sind. Ok, im englischsprachigen Raum gibt es tatsächlich eine Handvoll erfolgreiche Internetunternehmen mit lustigen Namen wie del.icio.us, obwohl die heissen jetzt auch delicous.com. Oder Connex.io, die Firma gibt es leider nicht mehr. Aber Flickr ist ein ganz toller Name! Bei Abwandlungen im deutschsprachigen Raum wie klimpr.ch fehlt mir aber irgendwie dann doch ein Buchstabe.

Der Newsbereich ist besonders innovativ. Watson.ch heisst angeblich „what’s on?“. Die erfolgreiche Gratiszeitung 20Min macht es vor, dass man auch mit sinnfreien Namen erfolgreich sein kann. Das haben sich wohl auch die Macher von Niu.ws gedacht. Die Endung .ws kommt vom Inselstaat West Samoa und liegt in der Nähe von Tuvalu (.tv)…
Anscheinend kann man das „.ws“ als Website deuten, so wie Television bei .tv.

News: Niu, Niu.ws oder doch Niuws?

Blöd, dass es jetzt mehrere Hundert neue Domainendungen gibt, darunter z.B. .web oder .website. Aber das lustige an niu.ws ist ja gerade das Wortspiel im doppelten Sinne. „Niu“ heisst nichts und „Niuws“ noch weniger. Schüttelt man aber kräftig den Kopf, kommt dann vielleicht News heraus. Aber Niu.ws ist ja eine App basierte Applikation und voll auf die mobile Generation ausgerichtet. Google ist anscheinend gar nicht wichtig für Niu.ws, denn dort steht im Inhaltsauszug (Snippet) einfach noch der Platzhaltertext „Lorem ipsum…“ drin.

Also, am einfachsten wäre es doch gewesen, man hätte sich einfach neben der niu.ws noch die niuws.com registriert.

Niuws
Niuws – niu.ws bei Google

 Google weiss, dass West Samoa nicht in der Schweiz liegt:

Niuws Google
.ws oder .ch: West Samoa liegt nicht in der Schweiz

 

Lass la bambele

Müslüm performt seinen aktuellen Hit „La Bambele“ akustisch. Es ist die erste Single aus „Apochalüpt“
Quelle: Youtube.com, joiz.ch

Kategorien Fun

Was hat das Gesetz über Sexarbeit mit Vögeln zu tun?

Der Kanton Luzern ist momentan unter Dauerbeschuss wegen ein paar Porno-Angestellten. Die Sex-Tausend Mitarbeiter (6’074) vergnügen sich bis zu 500 Mal auf Sexseiten wie Youporn und Co. Aber wie schon berichtet, müssen die fleissigen Angestellten auch für berufliche Zwecke auf Websites mit pornografischem Inhalt zugreifen (ohne sich zu fest auf das Thema zu versteifen…).

Und wenn die Mitarbeiter den Bericht über ein neues Gesetz über Sexarbeit mit Vögeln illustrieren, hat das sicher gar nichts mit vögeln zu tun…
Die Luzerner Website-Administratorinnen sind einfach gut zu Vögeln!

Kanton Luzern: Gesetz über Sexarbeit und Vögeln
Kanton Luzern: Gesetz über Sexarbeit und Vögeln