Würden Sie die Hälfte Ihres Lohnes spenden?

Die Rundschau zeigte kürzlich einen Beitrag über „effektive Altruisten“. Das sind Personen, die bis zu 60% ihres Lohnes zur Bekämpfung von Hunger, Not und Elend auf dieser Welt spenden. „Effektive Altruisten“ suchen sich dabei ganz gezielt diejenigen Hilfswerke aus, die die Spenden am effektivsten einsetzen und sie sicher sind, dass das Geld auch dort ankommt, wo es am meisten bewirkt.

Die grosszügigen Spender sind in ihrem Beruf als Banker, Programmierer oder Manager sehr erfolgreich und sie spenden ihr Geld erst nach einer eingehenden Recherche und Analyse. So wie diese modernen Altruisten im Beruf erfolgreich sind, so spenden sie auch ihr Geld. Mittels wissenschaftlich ermittelter Strategien werden diejenigen Hilfsorganisationen herausgesucht, deren Effizienz bewiesen ist.

Gutes besser tun

Wir alle sind Teil dieser Welt. So wie die effektiven Altruisten erst eine Excel-Tabelle mit Daten und Zahlen füllen, um zu entscheiden, wem sie ihr Geld spenden, so ist es auch nicht falsch, einfach mal nach seinem Bauchgefühl zu gehen. Welches Elend besonders gross und schmerzhaft ist, kann man nicht immer in Zahlen erfassen. Mir persönlich gehen hungernde Kinder besonders nahe, doch wie wird der „Wert“ eines hungernden Kindes ermittelt?

Bild: SOS Kinderdorf

Mit einer kleinen Spende Grosses bewirken

Ich spende nicht die Hälfte meines Lohnes an verschiedene Hilfswerke. Ich kann mir aber vorstellen, einen kleineren Betrag gezielt für ein Hilfsprojekt zu spenden. Eine Patenschaft finde ich auch eine besonders gute Idee, da die Spende direkt für das gewählte Kinderdorf eingesetzt wird.

Helfen Sie mit – Spenden Sie jetzt online

Helfen Sie mit einer kleinen Spende mit, das Elend auf dieser Welt etwas zu verkleinern. Spenden Sie am besten online für ein SOS-Kinderdorf. Sie können einmalig einen Betrag spenden oder eine monatliche Patenschaft eingehen. Werden Sie jetzt aktiv und zögern sie nicht – auch Ihre Spende ist wichtig und wird genau dort verwendet, wo sie schnell am meisten bewirkt.

Sie müssen nicht die Hälfte Ihres Lohnes spenden. Die Welt wäre aber eine bessere, wenn nur schon die Hälfte einen kleinen Betrag spenden würde. Bitte helfen Sie mit und spenden Sie jetzt!

Bild: SOS Kinderdorf

Züri autofrei

Ein Traum könnte bald Wirklichkeit werden. Zürich ohne Autos. Die Stadt würde wieder aufblühen, Kinder würden auf den Strassen spielen und die Menschen gemütlich mit dem Velo herumfahren. Kein Lärm, Keine Abgase – eine absolut friedliche Welt. Denn das Auto ist böse – sehr böse sogar. Das Auto ist lärmig und tötet manchmal sogar Menschen!!!

Vielleicht muss zuerst die Welt  atomarisch“gereinigt“ werden, bevor die Autos aus Zürich verschwinden. Dann würden alle wieder zu Fuss gehen und hätten sich lieb. Züri autofrei könnte vielleicht schon schneller Wirklichkeit werden, als uns lieb ist…

Aber wenn Zürich autofrei ist, fahren dann nicht umso mehr Motorräder und sogar Lastwagen herum? Aber keine Angst vor dem Slogan „Züri autofrei“ – das Ziel ist „nur“ Tempo 30 in der Stadt Zürich flächendeckend einzuführen – ein fairer Kompromiss, oder?

Schaffhauser-Amok: Zehntausende stehen auf Schwarzen Listen

Der Schaffhauser-Amokläufer griff gezielt Mitarbeiter der Krankenkasse CSS an. Schaffhausen hatte bis vor kurzem eine Schwarze Liste mit säumigen Prämienzahlern. In der ganzen Schweiz stehen Zehntausende von Menschen auf solchen Listen und erhalten nur im absoluten Notfall medizinische Hilfe. Was glauben Sie, braucht ein Mensch, der mit einer Kettensäge auf Menschen losgeht und diese zum Teil lebensbedrohlich verletzt, medizinische Hilfe? Aber sicher.

Der Amokläufer hauste alleine in einem Wald in der Nähe von Schaffhausen und machte einen verwahrlosten Eindruck. Warum lief er gegen die Krankenkasse CSS Amok? Wenn er auf der Schwarzen Liste stand, dann verwehrte ihm die Krankenkasse CSS die medizinische Leistung. Warum sonst hätte er Mitarbeiter dieser Krankenkasse eingreifen sollen? In Zukunft muss er sich aber keine Sorgen mehr um seine Gesundheitsversorgung mehr machen, für die ist in jedem Gefängnis garantiert.