Wanderung auf dem Rontaler Höhenweg

Letzten Sonntag wanderten wir auf dem Rontaler Höhenweg vom Utenberg/Unterlöchli Luzern nach Honau. Für die 12 km lange Strecke brauchten wir etwa fünf Stunden, inklusive Pausen. Die reine Wanderzeit beträgt zwischen 3 1/2 und 4 Stunden. Die Wanderstrecke ist abwechslungsreich und bietet eine herrliche Aussicht sowie diverse Rastmöglichkeiten auf Bauernhöfen.

Kühles Plätzchen auf dem Rontaler Höhenweg (Hof Neufildern)

Schöne Aussicht auf den Hof Widacher

Im Hof Widacher bietet sich die schönste Rastmöglichkeit auf dem Rontaler Höhenweg.

Hof Widacher bei Dierikon

Im Hofladen bei der Scheune kann man auch Fleisch, Käse, Brot sowie Bier und Wein kaufen. Hier lohnt es sich einzukehren. Die Gastgeber auf dem Bauernhof Widacher sind sehr freundlich und gerne für einen Schwatz zu haben (Tipp).

Kneipp-Garten Gisikon

Kurz vor Abschluss der Höhenwanderung kühlten wir uns im Kneipp-Garten bei Gisikon ab. Der Eintritt kostet für Auswärtige Fr. 5.-. Es ist eigentlich erstaunlich, dass es in Gisikon keine Versicherung gibt, die das Sponsoring übernommen hat.

Kurioses am Rande

Bis vor kurzem waren die Höfe auf dem Rontaler Höhenweg noch fast von der Aussenwelt ausgeschlossen. Dies sieht man noch an so manchen kuriosen Tafeln auf der Wanderung. Ein Bauer warnt die Wanderschaft etwa mit Busse oder Haft, wenn man seinen Hund nicht an der Leine führt! Ein anderer Bauer vermietet eine Wohnung mit der Bedingung, dass man nicht raucht, keinen Hanf (mit oder ohne THC) konsumiert, tierlos ist und kein Home Office führt. Dabei weiss man doch heute, dass gerade CBD-Tropfen sehr entspannend sein können.

Karte Rontaler Höhenweg

Am einfachsten beginnt man die Wanderung vom Bahnhof Gisikon-Root und wandert nach Luzern. Die ÖV-Anschlüsse sowie Einkehrmöglichkeiten in Honau sind nicht gut. Am Wochenende fährt nach 18 Uhr kein Postauto mehr!

 

Gesucht: Studienteilnehmer zum Thema „Erholung vom Prüfungsstress“

Ob Sie es glauben oder nicht: Auch die Prüfungen in diesem Semester nehmen einmal ein Ende. Und wenn die letzte Prüfung dann endlich vorbei ist, ist es wichtig, dass Sie sich genügend Zeit nehmen, um sich vom ganzen Prüfungsstress zu erholen.

In der „Ferienstudie“ der Universität Zürich möchten wir herausfinden, wie Sie ganz persönlich sich optimal vom Alltags- und Prüfungsstress erholen. Egal, ob Sie Strandurlaub machen, eine Städtereise unternehmen oder einfach nur gemütlich zuhause entspannen wollen – alle Personen, die nach dem Prüfungsende eine Auszeit vom Studium und der Arbeit nehmen, sind herzlich zu dieser Studie eingeladen.

Wie läuft die Studie ab?

Nach dem Prüfungsende füllen Sie einmal täglich zwischen 17 und 19:30 Uhr bequem per Handy einen kurzen Online-Fragebogen zu Ihrem emotionalen Befinden aus (max. 2 min pro Tag). Insgesamt dauert die Studie 21 Tage. Die erhobenen Daten werden anonymisiert ausgewertet und ausschliesslich für wissenschaftliche Zwecke benutzt.

Was erhalten Sie dafür?

Mit Ihren berichteten Daten erstellen wir Ihnen Ihr eigenes Erholungsprofil, das aussagt, wie lange Sie für eine optimale Erholung benötigen, und welche psychologischen Prozesse am meisten zu Ihrer Erholung beitragen.

Ausserdem verlosen wir unter allen Teilnehmenden 15 x 20 CHF, 10 x 50 CHF und 5 x 100 CHF.

Was erwarten wir von Ihnen?

Sie sind mindestens 18 Jahre alt und haben vor, nach dem Prüfungsende mindestens 2 Wochen lang eine Auszeit vom Studium und der Arbeit zu nehmen. Sie verfügen ausserdem während der gesamten Erhebungsphase (21 Tage) zwischen 17 und 19:30 Uhr über eine Funk- und Internetverbindung.

Sind Sie interessiert? Dann können Sie unter folgendem Link weitere Informationen erhalten und sich für die Studie anmelden:

www.soscisurvey.de/ferienstudie

Sommerliche Grüsse und weiterhin viel Erfolg bei den Prüfungen,

Brian Cardini

Universität Zürich
Psychologisches Institut
Entwicklungspsychologie: Erwachsenenalter (Leitung: Prof. Dr. Alexandra M. Freund)
Binzmühlestrasse 14/11 – 8050 Zürich

Bild: Unsplash (lizenfreies Foto)

50’000 Menschen im Gefängnis wegen Anti-Raser-Gesetz

Ich wohne in der Stadt Zürich an einer breiten, mittelstark befahrenen Strasse. Seit ein paar Monaten wurde dort eine 30er Zone eingerichtet. Mindestens einmal pro Woche höre ich ein Auto in hohem Tempo durch diese 30er-Zone fahren. Wer schneller als 70 km/h fährt, muss zwingend für ein Jahr ins Gefängnis, so will es das Anti-Raser Gesetz. Würde das Gesetz richtig umgesetzt, müsste man pro Jahr 50 Menschen ins Gefängis stecken, weil sie durch meine Quartierstrasse rasen.

In der Schweiz gibt es über 1’000 Blitzer. Wenn man pro Woche nur einen Raser blitzen würde, dann müssten man pro Jahr 50’000 Menschen ins Gefängnis stecken. So absurd haben wir es in der Schweiz. Wie schnell fährt man in einer 50er Zone 70 km/h? Wie schnell ist es passiert, dass man um Mitternacht, bei leeren Strassen über 70 km/h fährt – blöd, wenn das in einer 30er-Zone passiert…